Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Nur 2:2 gegen neun Magdeburger – das ist die ernüchternde Löwen-Bilanz

Braunschweig. Auch das noch! Eintracht Braunschweig konnte im letzten Spiel vor der Winterpause erneut nicht überzeugen. Im Gegenteil: Gegen neun Magdeburger reichte es nur zu einem 2:2-Unentschieden.

Besonders bitter: Der Aufstiegskandidat überwintert nach dem starken Saisonstart nun nicht einmal auf dem Relegationsplatz. Die Löwen-Spieler reagieren enttäuscht auf die wiederholt schwache Vorstellung.

Eintracht Braunschweig: Löwen enttäuschen in Überzahl

„Das Spiel fühlt sich wie eine Niederlage an“, räumte Löwen-Verteidiger Niko Kijewski nach der Partie ein. „Es ist brutal bitter und darf uns so nicht passieren.“ Sein Kollege Robin Ziegele pflichtete ihm bei: „Wir hatten so viele Chancen. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.“

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Im Spiel gegen Magdeburg ging es hoch her. Zweimal konnte der BTSV durch Marc Pfitzner (49., Foulelfmeter) und Benjamin Kessel (70.) in Führung gehen. Bei beiden Toren fingen sich die Löwen jedoch quasi im direkten Gegenzug den Ausgleichstreffer.

Die Eintracht konnte aus von der frühen Überzahl keinen Profit schlagen. Dabei wurden sogar gleich zwei Mageburger des Feldes verwiesen. Obwohl auch Marc Pfitzner mit Gelb-Rot gehen musste, spielten die Löwen ab der 29. Minute immer mit einem Mann mehr.

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Das ist die Löwen-Bilanz 2019/20

  • Sechs Siege aus den ersten sieben Spielen
  • Danach nur noch drei Siege
  • längste Sieglos-Serie: 5 Wochen (Mitte September bis Mitte Oktober)
  • höchster Sieg: 5:2 (gegen Würzburg)
  • höchste Niederlage: 0:3 (gegen Duisburg und Ingolstadt)

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Auch Trainer Marco Antwerpen ist sich der Ergebnis-Flaute der Eintracht bewusst, will aber nicht den Teufel an die Wand malen: „Mit der Leistung gegen Magdeburg sind wir einverstanden, das war okay und da versuchen wir dran anzuknüpfen“, so Antwerpen. „Wir wollen uns weiter so präsentieren und dann werden die Ergebnisse auch so kommen, wie wir uns die vorstellen.“