Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Sportschau wählt bestes „Nicht-Tor aller Zeiten“ – es trifft einen BTSV-Kicker nach DIESER irren Szene

Manuel Janzer wird wegen dieser Szene aus dem Spiel gegen den SV Meppen im März 2019 eine zweifelhafte Ehre zuteil.
Manuel Janzer wird wegen dieser Szene aus dem Spiel gegen den SV Meppen im März 2019 eine zweifelhafte Ehre zuteil.

Braunschweig. Es war Slapstick pur, was beim Spiel zwischen Eintracht Braunschweig und dem SV Meppen in der vergangenen Saison geschah. Die BTSV-Fans hatten den Torschrei schon auf den Lippen – und konnten es anschließend nicht fassen.

Im Mittelpunkt des Geschehens: Manuel Janzer. Der Mittelfeldmann von Eintracht Braunschweig machte in einer Szene eine so unglaublich unglückliche Figur, dass die Sportschau (ARD) sie zum „besten Nicht-Tor aller Zeiten“ kürte.

Eintracht Braunschweig: Manuel Janzer als größter Pechvogel des Jahres

Was war passiert: Beim Stand von 0:0 zwischen der Eintracht Braunschweig und Meppen rauscht Janzer in eine Flanke von Marcel Bär. Sein Timing ist nicht optimal. Er muss einen Zwischenschritt einlegen und haut den Ball anschließend aus kurzer Distanz an den Pfosten.

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Janzer hadert am Boden liegend mit der vergebenen Chance. Währenddessen landet der Abpraller bei Stephan Fürstner. Der BTSV-Kapitän zieht ab und trifft: natürlich Manuel Janzer. Meppens Torwart Domaschke hätte keine Chance gehabt. Doch es bleibt vorerst beim 0:0.

„Manuel Janzer von Eintracht Braunschweig hat für einen der Fußball-Brüller 2019 gesorgt, sein Pech hat er auf Jahrzehnte aufgebraucht. Alles Gute für 2020 und happy new year!“, kommentiert die Sportschau und zeigt die Szene „nochmal zum Genießen“:

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Eintracht-Jubel mit Verspätung

Besonders bitter: Eintracht Braunschweig stand zu diesem Zeitpunkt mitten im Abstiegskampf. Jeder Punkt zählte. Am Ende sollten die Löwen unter Trainer André Schubert den Klassenerhalt am letzten Spieltag sichern.

Auch weil Stefan Fürstner wenige Minuten nach der kuriosen Szene gegen Meppen ins Schwarze traf. Marc Pfitzner legte noch zwei Treffer nach und sorgte damit für den höchsten Heimsieg der Saison für Eintracht Braunschweig.

„So habe ich das noch nie gesehen“

Über das Janzer-Unglück konnte das Team nach Spielende schmunzeln. „Ich jubel schon, dann jubel ich wieder“, beschreibt sein gesperrter Teamkollege Nils Rütten die irre Szene nach Spielende. „So in der Form habe ich das noch nicht gesehen, das war extrem bitter.“

In dieser Saison hat Eintracht Braunschweig nichts mit dem Abstiegskampf zu tun. Im Gegenteil: Nach 33 Punkten aus den ersten 20 Spielen sind die Löwen sogar ein Aufstiegskandidat. (ak)