Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Jetzt wird's ernst! DAS muss bei den „Löwen“ besser werden

Marco Antwerpen und Benjamin Kessel wollen mit Eintracht Braunschweig in der Rückrunde durchstarten.
Marco Antwerpen und Benjamin Kessel wollen mit Eintracht Braunschweig in der Rückrunde durchstarten.
Foto: imago images/Christian Schroedter

Nur noch wenige Tage, dann geht’s für Eintracht Braunschweig endlich wieder los in der 3. Liga. Am Sonntag eröffnen die „Löwen“ ihr Fußballjahr 2020 mit dem Auswärtsspiel bei 1860 München.

Nach turbulenten ersten 20 Spieltagen steht Eintracht Braunschweig auf dem 4. Platz – punktgleich mit dem Drittplatzierten SV Waldhof Mannheim. Auch die direkten Aufstiegsplätze sind für den BTSV in greifbarer Nähe. Der MSV Duisburg und der FC Ingolstadt haben sechs bzw. vier Punkte mehr als das Team von Trainer Marco Antwerpen.

Eintracht Braunschweig will Schwächen beheben

Wenn Eintracht Braunschweig den großen Traum vom Aufstieg in die 2. Liga wahrmachen will, muss die Mannschaft in den verbleibenden Saisonspielen zwei große Schwächen beheben, die in der ersten Saisonhälfte einige Punktverluste bedeutet hatten.

Baustelle 1: Die Heimschwäche

Es ist schon kurios: Während Eintracht Braunschweig auf fremdem Platz fleißig punktet (18 Zähler aus neun Spielen), läuft es vor heimischer Kulisse bisher noch nicht so rund wie erhofft.

Von den elf bisherigen Heimspielen gewann Eintracht Braunschweig nur vier. Wenn der BTSV bis zum Saisonende um den Aufstieg mitspielen will, muss das Eintracht-Stadion wieder zu einer Festung werden.

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Die kommenden Spiele der Eintracht:

  • Sonntag, 26. Januar
    1860 München – Braunschweig
  • Samstag, 1. Februar
    Braunschweig – Jena
  • Freitag, 7. Februar
    Duisburg – Braunschweig
  • Samstag, 15. Februar
    Braunschweig – K’lautern
  • Samstag, 22. Februar
    Würzburg - Braunschweig

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Baustelle 2: Wachsamkeit in der Anfangsphase

Eintracht Braunschweig kassierte in dieser Saison zu viele Rückschläge in der Anfangsphase der Spiele. In den ersten 30 Minuten der bisher 20 Partien musste die Antwerpen-Truppe elf Gegentreffer hinnehmen und durfte im gleichen Zeitraum nur fünf eigene Treffer bejubeln.

Heißt: Die „Löwen“ müssen in den kommenden Spielen gleich von Beginn an hellwach sein, wenn sie nicht weiterhin regelmäßig frühen Rückständen hinterherrennen wollen.