Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig droht Becker-Abgang – Berater mit schweren Vorwürfen

Eintracht Braunschweig droht der Abgang von Stammkraft Robin Becker.
Eintracht Braunschweig droht der Abgang von Stammkraft Robin Becker.
Foto: imago images/Christian Schroedter

Braunschweig. Trennen sich die Wege von Eintracht Braunschweig und Stamm-Innenverteidiger Robin Becker im Sommer? Die Aussagen von Löwen-Sportdirektor Peter Vollmann und Becker-Berater Ingo Haspel zur Vertragssituation sind jedenfalls deutlich.

Der Berater des Verteidigers lässt tief blicken und macht eine deutliche Ansage in Richtung des Vereins.

Eintracht Braunschweig: Deutliche Berater-Ansage wegen Becker

„Wir haben mit Eintracht Braunschweig wochenlang intensive Gespräche geführt. Ich hatte auch ein gutes Gefühl, dass wir mit einer Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten eine Einigung erzielen können. Leider ist dies bis zum heutigen Tag nicht gelungen“, so der Becker-Berater gegenüber „regionalsport.de“.

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Der Ball läge jetzt bei der Klubführung. Damit widerspricht er der Aussage von Löwen-Sportdirektor Peter Vollmann, der zuletzt betonte: „Wir haben Robin im Dezember ein Angebot zur Vertragsverlängerung gemacht, das seine Leistung anerkennt und wertschätzt.“ Dieses Angebot habe eine freiwillige und sofortige Erhöhung des Gehalts sowie eine erneute deutliche Anhebung ab der kommenden Saison beinhaltet.

Becker und sein Berater hätten es dennoch abgelehnt. Auch über die Höhe einer Ausstiegsklausel habe man sich nicht einigen können. Vollmann machte genau wie Haspel deutlich: „Der Ball liegt an dieser Stelle nicht bei uns.“

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Seit seinem Wechsel vor zweieinhalb Jahren zu den Löwen hat Becker 65 Partien für die Eintracht absolviert. Sein Marktwert liegt derzeit bei rund 350 Tausend Euro (Quelle: „transfermarkt.de“). Doch trotz der gescheiterten Verhandlungen drängt er eigentlich nicht auf einen Wechsel. Das deutet zumindest sein Berater an.

„Robin steht mit vollem Herzen und voller Identifikation für die Eintracht auf dem Platz. Was der Junge möchte, ist eine Wertschätzung für seine Leistungen. Da sind wir leider mit dem Verein nicht auf den Nenner gekommen“, so Haspel. Deutliche Worte, die jedoch die Tür für weitere Verhandlungen nicht zu machen.

Pikant jedoch: Da der Vertrag von Becker bei der Eintracht nur noch weniger als ein halbes Jahr läuft, darf er bereits ohne Absprache mit dem Verein Gespräche mit Interessenten führen. Bleibt abzuwarten, wie sich die momentane Pattsituation entwickelt.