Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig zu Gast in Duisburg: Höllisch aufpassen! ER macht den MSV so bärenstark

Moritz Stoppelkamp (r.) beschäftigte hier im Hinspiel gleich zwei Löwen-Spieler.
Moritz Stoppelkamp (r.) beschäftigte hier im Hinspiel gleich zwei Löwen-Spieler.
Foto: imago images / Hübner

Braunschweig. Am Freitagabend (19 Uhr) gastiert Eintracht Braunschweig bei Tabellenführer MSV Duisburg. Ausgerechnet jetzt möchte man sagen, denn der Start in die Rückrunde verlief aus Löwen-Sicht alles andere als rosig.

Auf die 1:4-Klatsche zum Auftakt bei 1860 München folgte am vergangenen Samstag zwar der erste Punktgewinn im neuen Jahr, ein Remis gegen Schlusslicht Carl Zeiss Jena ist aber definitiv zu wenig für die Ansprüche von Eintracht Braunschweig.

In der Schauinsland-Reisen-Arena wird es vor allem darauf ankommen, defensiv endlich stabiler zu stehen. Auf einen MSV-Akteur müssen die BTSV-Verteidiger dabei besonders achten.

Eintracht Braunschweig: Moritz Stoppelkamp ist Duisburgs Schlüsselspieler

13 Tore und sieben Vorlagen sprechen nämlich eine eindeutige Sprache: Moritz Stoppelkamp ist die personifizierte Duisburger Torgefahr. Der 33-Jährige, der 2017 vom Karlsruher SC zu den „Zebras“ wechselte, verfügt über die Erfahrung aus 71 Bundesliga- sowie 223 Zweitliga-Einsätzen und wurde wohl auch deshalb vor der Saison von Trainer Thorsten Lieberknecht zum Kapitän ernannt.

Mit Ausnahme einer Partie stand Stoppelkamp in dieser Saison immer für Duisburg auf dem Platz – und zwar stets von Anfang. So auch im Hinspiel gegen Braunschweig, das 0:3 aus Sicht der Eintracht endete. Einen Treffer steuerte Stoppelkamp sogar selbst bei. BTSV-Cheftrainer Marco Antwerpen wird seine Mannen also warnen.

Marco Antwerpen: „Andere Leistung auf den Platz kriegen“

Vorrangig allerdings wird er mit dem eigenen Auftritt zu tun haben, denn der stimmte zuletzt trotz heftiger Rotation vorne und hinten nicht. „Wir müssen sehen, dass wir gegen Duisburg wieder eine andere Leistung auf den Platz kriegen“, forderte er im „NDR“-Gespräch.

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Der 48-Jährige wird dabei im Hinterkopf gehabt haben, dass sein Kontrakt nur bis Saisonende datiert ist und neun Punkte aus sieben Spielen nicht unbedingt für eine Verlängerung sprechen. Das Duell mit dem Braunschweiger Ex-Coach Lieberknecht ist also gleich in zweierlei Hinsicht richtungsweisend: für den BTSV und Antwerpen. (sts)