Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Nehrig schlägt Alarm! „In Strudel geraten"

Eintracht Braunschweigs Kapitän Bernd Nehrig im Auswärtsspiel beim MSV Duisburg.
Eintracht Braunschweigs Kapitän Bernd Nehrig im Auswärtsspiel beim MSV Duisburg.
Foto: imago images / Eibner

Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat am vergangenen Freitag ein 1:1 bei Tabellenführer MSV Duisburg erkämpft. Ein Ergebnis, das vor einigen Wochen wohl jeder Beteiligte noch blind unterschrieben hätte.

Seit Dezember allerdings hakt es bei Eintracht Braunschweig gewaltig. Das Remis bei den „Zebras“ stellt die sechste Drittliga-Partie in Folge ohne Sieg dar, das Aufstiegsrennen ist mächtig ins Stocken geraten.

Umso bitterer, dass es die Antwerpen-Auswahl in Duisburg nicht schaffte, die durch Robin Ziegele (44.) herausgeschossene Führung über die Zeit zu bringen. Ahmet Engin egalisierte rund eine Viertelstunde vor Schluss noch für die Hausherren.

Nehrig: „Haben alle unsere Aktien daran“

Grund genug für Bernd Nehrig, der Marco Antwerpen am kommenden Spieltag neben weiteren Leistungsträgern fehlen wird (>>HIER<< mehr erfahren), Tacheles zu reden. „Wir haben alle unsere Aktien daran, dass wir in diesen Strudel geraten sind“, erklärte der BTSV-Kapitän.

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Und dennoch bezeichnete er das Spiel beim MSV als „Boden in diesem Fass“. „Jetzt gilt es anzupacken, um da wieder herauszukommen und das war heute der erste Schritt.“

Eintracht Braunschweig am Samstag gegen Kaiserslautern

Den nächsten Schritt will die Eintracht am kommenden Samstag um 14 Uhr gegen den 1. FC Kaiserslautern machen. Als Tabellendreizehnter liegen die „Roten Teufel“ gerade einmal vier Punkte hinter dem BTSV, der den fünften Platz belegt.

Gut für Braunschweig: Keines der vier besser platzierten Teams konnte am 23. Spieltag gewinnen, es ist also weiterhin alles offen im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dafür sollte aber allmählich der erste Dreier im Jahr 2020 her.