Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Coach Antwerpen aus dem Häuschen: "Das muss man sich mal vorstellen"

Marco Antwerpen bei Eintracht Braunschweig mit ehrlichen Worten.
Marco Antwerpen bei Eintracht Braunschweig mit ehrlichen Worten.
Foto: imago images/Joachim Sielski

Braunschweig. Gegen den KFC Uerdingen zeigte Eintracht Braunschweig eine starke Reaktion auf die Niederlage in Würzburg. Ganze vier Mal traf die Elf von Marco Antwerpen gegen die Gäste aus Krefeld.

Einen Wermutstropfen gab es beim Sieg aus der Sicht des Löwen-Trainers, der das Spiel im Allgemeinen genießen konnte, dennoch: Die Gesichtsverletzung von Benjamin Kessel. Antwerpen sieht darin ein weitreichendes Problem.

Eintracht Braunschweig: Antwerpen sieht ein Problem beim Sieg

Antwerpens Analyse des Spiel fiel grundsätzlich positiv aus. „Heute haben wir es gut gemacht, auch die entscheidenden Situationen sind einfach für uns gelaufen.“

Worüber aber selbst der Coach noch rätselt: Warum es nach der 1:3-Niederlage in Würzburg plötzlich wieder läuft: „Da sind wir in der Nachbetrachtung noch dabei und da fragt man sich schon, warum das heute wieder funktioniert hat“, so der Trainer.

Mit Blick auf die frühe Verletzung von Benjamin Kessel (11. Spielminute) spricht Antwerpen ganz offen: „Benny kann einem schon leidtun. Gegen Duisburg mussten wir ihn auch früh runter nehmen.“

Neben dem Mitleid für Kessel hatte Antwerpen in der Situation aber auch noch andere Gedanken: „Das ist dann für Robin Ziegele schwierig, der wird immer eingewechselt.“

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Das Problem: Bei frühen Verletzungen wie der von Kessel seien die Auswechselspieler nicht vorbereitet. „Robin muss dann liefern und kann sich gar nicht richtig warmmachen. Das muss man sich mal vorstellen, was das für einen Spieler bedeutet“, so Antwerpen. „Robin ist immer sofort präsent, man kann sich auf ihn verlassen.“

Doch so sehr der Trainer den Ersatzmann auch lobt, stellt er nüchtern fest. „Wir kriegen über die Verletzungen einfach keine Konstanz rein.“ (th)