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Eintracht Braunschweig: Geisterspiele, Absagen, Saisonabbruch wegen Coronavirus? So geht es für die Löwen weiter

So geht es für die Eintracht in der Liga weiter.
So geht es für die Eintracht in der Liga weiter.
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Der Coronavirus wirbelt auch Eintracht Braunschweig durcheinander. Die Mennschaft bekommt die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Ausbreitung unmittelbar zu spüren. Aktuell steht sie unter Quarantäne. Außerdem sind bereits zwei Spiele der Löwen verschoben.

Erste Konsequenzen wurden damit bereits gezogen, weiterhin sind aber mehrere Szenarien für die restliche Spielzeit von Eintracht Braunschweig denkbar.

Eintracht Braunschweig: Coronavirus – so geht es weiter

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat beschlossen, die nächsten beiden Spieltage der dritten Liga komplett zu verlegen. Die betroffenen Eintracht-Spiele sind das für Samstagnachmittag geplante Heimspiel gegen Viktoria Köln und das Spiel beim Halleschen FC (ursprünglich: Dienstag, 17. März).

Der Verband folgt damit der Empfehlung des Liga-Ausschusses und der Klubs der dritten Liga. Geisterspiele wie in den den ersten beiden Ligen wollen die Klubs, die finanziell von den Ticketeinnahmen abhängig sind, damit verhindern. „Jedes Spiel, was unter Ausschluss von Zuschauern stattfindet, bedeutet für den Heimverein enorme wirtschaftliche Einbußen“, begrüßt Eintracht-Geschäftsführer Wolfram Benz die Entscheidung.

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Die beiden verschobenen Spiele sollen frühestens Anfang Mai nachgeholt werden, die genaue Terminierung steht noch aus. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Eintracht Braunschweig stoppt zudem vorerst den Ticket-Verkauf für alle weiteren Spiele, will die Entwicklungen der Coronavirus-Krise erst einmal abwarten. „Alle Beteiligten sind sich im Klaren, dass die weiteren Folgen des Coronavirus auf den Spielbetrieb der laufenden Saison noch nicht in vollem Umfang abzusehen sind“, ließ auch der DFB verlauten.

Verschiebung nicht ohne Risiko

Die Verschiebung von Liga-Partien scheint derzeit die beste Lösung. Zwei Spielverschiebungen kann die Liga verkraften. Unklar ist, was passiert, wenn weitere folgen – und das aus zweierlei Gründen.

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Einerseits droht eine unklare Wettbewerbssituation. Sollten weitere Spiele verschoben werden, könnten die Nachholtermine mit den Relegationsspielen der Aufstiegsanwärter kollidieren. Die DFL, verantwortlich für die 1. und 2. Bundesliga, müsste bei einer Saisonverlängerung mitziehen.

Andererseits ließe sich die Spielzeit auch bei einer Einigung mit der DFL nicht unbegrenzt strecken. Schließlich laufen manche Spielerverträge nur noch bis zum 30. Juni.

Sollte sich die Lage weiter verschärfen, müssen die Klubs und die Liga also tatsächlich auch die radikalste aller Lösungen in Betracht ziehen: Einen vollständigen Saisonabbruch. Am Montag will der DFB mit Klubvertretern über das weitere Vorgehen für den 30. Spieltag (20. - 22. März) und die Zeit danach beraten.

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