Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig zittert vor Corona-Krise - „In erster Linie geht es um…“

Eintracht Braunschweig-Geschäftsführer Wolfram Benz macht sich derzeit viele Gedanken...
Eintracht Braunschweig-Geschäftsführer Wolfram Benz macht sich derzeit viele Gedanken...
Foto: imago images / Montage: news38.de

Braunschweig. Eintracht Braunschweig befürchtet durch die Auswirkungen der Coronavirus-Krise massive finanzielle Einbußen.

Die Eintracht kann die Folgen zwar noch nicht genau absehen, kündigt aber für die kommenden Tage erste Konsequenzen an.

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„Wirtschaftlich sind die Folgen insbesondere in der 3. Liga und natürlich auch für Eintracht Braunschweig durch fehlende Einnahmen und noch nicht im vollen Maße absehbare Auswirkungen erheblich“, wird Geschäftsführer Wolfram Benz am Dienstag in einer Mitteilung des Vereins zitiert.

„Wir werden versuchen, die finanziellen Verluste so gering wie möglich zu halten. Dies ist nur möglich, wenn wir alle unseren Beitrag leisten. Wie mögliche Maßnahmen aussehen werden, entscheiden wir in den nächsten Tagen innerhalb der Vereinsgremien.“

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Benz und Sportdirektor Peter Vollmann hatten am Vortag an einer Videokonferenz aller Drittliga-Manager mit dem Deutschen Fußball-Bund teilgenommen. Dabei wurde beschlossen, den Spielbetrieb der 3. Liga vorerst bis zum 30. April auszusetzen.

Clubvertreter aus Halle oder Jena hatten wegen der Ausbreitung des Coronavirus sogar schon einen vorzeitigen Abbruch der gesamten Saison gefordert.

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„In erster Linie geht es um die Gesundheit unserer Mitmenschen, dem muss aktuell alles andere untergeordnet werden, wir als Fußballverein haben eine gesellschaftliche Verpflichtung“, sagte Benz.

„Zum anderen haben die Clubs durch diesen Beschluss für die nächsten Wochen die Spieltage betreffend Planungssicherheit und alle Beteiligten, ob Vereine oder Verbände, können die weitere Entwicklung ohne unmittelbaren zeitlichen Druck beobachten und darauf reagieren.“ (the mit dpa/lni)