Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Ex-Manager Arnold sieht Löwen in großer Gefahr – „Angefressenes Polster schmilzt“

Marc Arnold wurde im August 2018 bei Eintracht Braunschweig entlassen. Er befürchtet, dass die Corona-Krise den BTSV besonders hart trifft. (Archivbild)
Marc Arnold wurde im August 2018 bei Eintracht Braunschweig entlassen. Er befürchtet, dass die Corona-Krise den BTSV besonders hart trifft. (Archivbild)
Foto: imago images / DeFodi

Braunschweig. Treibt die Corona-Krise Eintracht Braunschweig in den finanziellen Ruin? Ex-Löwen-Manager Marc Arnold schließt das zumindest nicht aus. Das gelte aber für viele Vereine.

Für Eintracht Braunschweig könnte es trotz kleinem Finanzpolster sehr eng werden, sagte Arnold der „HNA“. „Nach dem überraschenden Abstieg in die Dritte Liga hat man schon einige finanzielle Anstrengungen unternommen, um den direkten Wiederaufstieg zu schaffen, was nicht geklappt hat. So schmilzt ein angefressenes Polster“, so Arnold.

Eintracht Braunschweig: Marc Arnold sieht doppelte Gefahr

Eintracht Braunschweig sei ein Traditionsverein mit hohem Zuschauerschnitt – und gerade darin liege eine zusätzliche Gefahr, sagte der Ex-Manager. Es sei ja nicht nur so, dass die Zuschauer-Einnahmen ausblieben.

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Auch das Geld aus bereits verkauften Dauerkarten müsste zurückgezahlt werden. „Dann hat man einen doppelten Effekt: fehlende Einnahmen, zusätzliche Ausgaben“, rechnet Arnold in der „HNA“ vor.

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Sportlich will Eintracht Braunschweig ab dem 19. April langsam wieder zurück zur Normalität finden. Dann soll die Mannschaft erstmals wieder trainieren. >> Neustart nach Corona-Pause – das ist der Eintracht-Plan! (ck)