Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig startet ins Training – DFB: „Saison bis zum 30. Juni zum Abschluss bringen“

Niko Kijewski beim Training. Eintracht Braunschweig will am Mittwoch in kleinen Gruppen wieder trainieren. (Archivbild)
Niko Kijewski beim Training. Eintracht Braunschweig will am Mittwoch in kleinen Gruppen wieder trainieren. (Archivbild)
Foto: imago images / Hübner

Braunschweig. Es geht wieder los! Eintracht Braunschweig startet am morgigen Mittwoch wieder ins Training – nach sechswöchiger Corona-Zwangspause.

Dabei ist natürlich alles anders als sonst. Laut Eintracht Braunschweig werden die Profis die Einheiten in kleinen Gruppen absolvieren. Das Training findet bis auf weiteres unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Eintracht Braunschweig trainiert ab Mittwoch wieder

„Wir befinden uns in einem Spagat zwischen gesellschaftlicher Verantwortung auf der einen und dem Profisport auf der anderen Seite. Unter Berücksichtigung zahlreicher Hygiene- und Schutzmaßnahmen ist nun wieder ein reduzierter Trainingsbetrieb in Kleingruppen möglich“, so Sportdirektor Peter Vollmann.

Auch wenn das Programm natürlich deutlich von den gewohnten Übungseinheiten abweichen werde, werde es den Spielern und Trainer helfen, wieder auf dem Platz zu stehen und mit dem Ball zu arbeiten. „Wir müssen uns sportlich bestmöglich auf alle Varianten vorbereiten. Dass bei allem die Gesundheit der Mannschaft und Mitarbeiter an oberster Stelle steht, steht außer Frage“, betont Vollmann.

Eintracht Braunschweig braucht Zuschauereinnahmen

Unterdessen ist immer noch völlig unklar, ob, wann und wie es mit dem Spielbetrieb in der 3. Liga weitergeht. Während einige Vereine für einen Abbruch der Saison sind, plädieren andere für Geisterspiele.

------------

Mehr von Eintracht Braunschweig:

------------

Eintracht Braunschweig hat sich noch nicht positioniert. Klar ist: Für den finanziell eh schon nicht auf Rosen gebetteten BTSV sind Zuschauereinnahmen ganz besonders wichtig.

3. Liga: Clubs einigen sich auf „sachlich, konstruktive“ Diskussion

Immerhin: Am Dienstag einigten sich Clubvertreter und DFB sich auf „eine versachlichte, konstruktive und vor allem zielführende Diskussion“. Dies sei „unerlässlich für eine sachgerechte Entscheidungsfindung. Öffentliche Konfrontationen beschädigen - völlig unabhängig vom Inhalt der einzelnen Meinungen - die 3. Liga und ihre Vereine. Darüber hinaus tragen sie nicht zu Lösungen bei, sondern erschweren sie nur“, sagte Tom Eilers, der Vorsitzende des Ausschusses 3. Liga.

Das DFB-Präsidium werde sich am Freitag „mit den Rahmenbedingungen für eine gegebenenfalls mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Bundesspielklassen“ befassen, teilte der Verband mit. Es bestehe Einigkeit darüber, „dass weitergehende Entscheidungen in Bezug auf den Spielbetrieb der 3. Liga zwingend von den behördlichen Verfügungsgrundlagen abhängig sind und unter strikter Beachtung der gesundheitspolitischen Vorgaben erfolgen werden“.

DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius sagte am Abend im „Bild„-Interview: „Wir wollen der 3. Liga Lösungen anbieten, die es ermöglichen den Spielbetrieb fortzusetzen. Die 3. Liga fällt auch in die Kategorie Berufsfußball. Wir arbeiten sehr intensiv daran, dass das gelingt und wir die Saison bis zum 30. Juni zum Abschluss gebracht haben werden.“ (ck/dpa)