Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Präsident Ebel schockt mit vernichtender Prognose: „Im schlimmsten Fall...“

Eintracht Braunschweigs Präsident Sebastian Ebel schockt mit dieser finanziellen Prognose.
Eintracht Braunschweigs Präsident Sebastian Ebel schockt mit dieser finanziellen Prognose.
Foto: imago/Hübner

Braunschweig. In der ersten und zweiten Bundesliga rollt der Ball in der kommenden Woche wieder. Eintracht Braunschweig und die 3. Liga müssen hingegen weiter auf eine Wiederaufnahme der Saison warten.

Dass die lange spielfreie Zeit mit finanziellen Sorgen verbunden ist, machte Eintracht-Braunschweig-Präsident Sebastian Ebel jetzt nochmal ganz deutlich.

Eintracht Braunschweig: Verein fürchtet Verlust von fünf Millionen Euro

Zusammen mit zwölf weiteren Vereinen der Liga hat sich Eintracht Braunschweig für die Fortführung der Saison ausgesprochen. Aktuell stehen die Braunschweiger nur auf Rang neun – der Abstand zu einem direkten Aufstiegsplatz beträgt dennoch gerade mal drei Punkte.

Sollte die aktuelle Spielzeit noch weitergehen, ist klar, dass dies nur mit Geisterspielen passiert. Ein Verbot für Großveranstaltungen gilt in Deutschland vorerst bis zum 31. August. Trotzdem besteht die Möglichkeit, dass Fußballspiele bis zum Ende des Jahres ohne Zuschauer stattfinden.

Auf die Vereine kämen erheblich finanzielle Verluste zu. Braunschweig-Präsident Ebel spricht von einer regelrechten Schockprognose.

„Wenn auch die Hinrunde nicht oder nur mit Spielen ohne Zuschauer ausgetragen werden kann, bedeutet das, dass im schlimmsten Fall fünf Millionen Euro Gesamteinnahmen gegenüber einem angestrebten ausgeglichenen Budget fehlen würden“, sagt Ebel.

Mit Blick auf diese potentiell existenzbedrohenden Zahlen, hat der Verein einige Sparmaßnahmen ergriffen. Das gerade die Fans auf die Rückerstattung der Ticketpreise verzichten freut Ebel.

---------
Weitere News zu Eintracht Braunschweig:

Eintracht Braunschweig: Trainer Antwerpens Vertrag läuft aus – steht ER schon in den Startlöchern?

Eintracht Braunschweig: Fans pfeifen auf Kohle – so wollen sie ihrem Verein durch die Corona-Krise helfen!

--------

Dennoch liegt vor dem Klub eine schwierige Zukunft. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Lage liege ein schwieriger Weg vor der Eintracht, meinte Ebel. Er versicherte aber auch, dass er glaube, dies gemeinsam schaffen zu können.

Spannende Tabellenkonstellation

Die dritte Liga war nach dem 27. Spieltag am 9. März unterbrochen worden. Braunschweig liegt mit 41 Punkten auf Platz neun. Es bahnt sich eine regelrechte Aufstiegsschlacht an. Zwischen den Plätzen zwei und zehn liegen nur drei Punkte Differenz. (mh)