Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Neuer Trainer im Anflug? Er soll „Parallelen zum jungen Lieberknecht“ besitzen

Michael Schiele soll einer der Trainerkandidaten bei Eintracht Braunschweig sein.
Michael Schiele soll einer der Trainerkandidaten bei Eintracht Braunschweig sein.
Foto: imago images / foto2press

Braunschweig. Wer sitzt in der kommenden Saison bei Eintracht Braunschweig auf der Trainerbank? Dass es weiterhin Marco Antwerpen sein wird, gilt für viele Beobachter als unwahrscheinlich. Sein Vertrag läuft zum Saison-Ende aus.

Jetzt hat die „Löwenrunde“ wieder einen neuen Kandidaten ins Spiel gebracht: Michael Schiele, aktuell Coach der Würzburger Kickers. Demnach ist er ein heißer Kandidat bei Eintracht Braunschweig. Auch der Vertrag von Michael Schiele endet im Juni, die Zeichen stehen auch in Würzburg auf Trennung.

Eintracht Braunschweig: Wird Michael Schiele der neue Trainer?

Die „Löwenrunde“ hat bei dem 42-Jährigen „einige Parallelen zum jungen Lieberknecht“ entdeckt – unter anderem könne er als schwierig geltende Profis wieder in die Spur bringen.

Die letzten Trainer von Eintracht Braunschweig:

  • Marco Antwerpen (11/19 - 06/20)
  • Christian Flüthmann (06/19 - 11/19)
  • André Schubert (10/18 - 06/19)
  • Henrik Pedersen (07/18 - 10/18)
  • Torsten Lieberknecht (05/2008 - 06/2018)

Zuletzt hatte Eintrachts Sportdirektor Peter Vollmann gegenüber „liga3-online“ allerdings gesagt, dass man derzeit mit keinem neuen Trainer „proaktiv“ spreche. Damit dementierte er auch das Gerücht, dass die Löwen Gespräche mit dem ehemaligen Halle-Coach Torsten Ziegner führen.

DFB-Vize Bugar: „Die 3. Liga wird auf jeden Fall spielen“

Sportlich soll der Ball auch in der 3. Liga bald wieder rollen. Der Deutsche Fußball-Bund will die Saison unbedingt zu Ende bringen.

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„Die Information ist so, dass die 3. Liga auf jeden Fall spielen wird und dass man das Sicherheits- und Hygienekonzept der 1. und 2. Bundesliga übernimmt“, erklärte Erwin Bugar, DFB-Vizepräsident und Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes, am Freitagabend im MDR.

Der DFB-Spielausschuss hatte sich zuvor mit dem Thema beschäftigt. Allerdings plädieren mehrere Vereine auch für einen Saisonabbruch wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Eintracht Braunschweig hatte sich für Geisterspiele ausgesprochen. Am 25. Mai hält der DFB einen Außerordentlichen Bundestag ab, auf dem eine Entscheidung fallen soll.

3. Liga müsste eigentlich am 23. Mai wieder starten

In den Ländern Thüringen (bis 25. Mai) und Sachsen-Anhalt (bis 27. Mai) ist bis zum Ende des Monats sämtlicher Wettkampfbetrieb untersagt. Auch im Trainingsbetrieb sind die Teams unterschiedlich weit. Und das strenge Hygienekonzept der 1. und 2. Liga ist von einigen Vereine der 3. Liga nur schwer umzusetzen.

Um die Saison aber - wie von vielen Vereinen aus vertragsrechtlichen Gründen gefordert - bis zum 30. Juni zu Ende zu bringen, müsste der Neustart am 23. Mai erfolgen.

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Bugar deutete an, „dass vielleicht - was sich andeutet, wenn von den Vereinen jemand nicht spielen will, dass es mit rechtlichen Konsequenzen geahndet werden könnte“.

Das wären Punktabzüge oder eine Spielwertung gegen den nicht spielwilligen Club. „Das ist erstmal nur ins Auge gefasst“, fügte der DFB-Vize allerdings an: „Die 3. Liga wird auf jeden Fall spielen, um die Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur 2. Liga zu ermitteln.“ (ck mit dpa)