Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Beschlossene Sache! 3. Liga soll bald weitergehen – aber es gibt gleich mehrere Haken

Der geschlossene Eingang des Eintracht-Stadions. Auch in Braunschweig herrscht Corona-Zwangspause. Ende Mai soll aber auch hier der Ball wieder rollen...
Der geschlossene Eingang des Eintracht-Stadions. Auch in Braunschweig herrscht Corona-Zwangspause. Ende Mai soll aber auch hier der Ball wieder rollen...
Foto: imago images / Hübner

Frankfurt/Braunschweig. Der Ball in der 3. Liga kann wieder rollen – auch bei Eintracht Braunschweig. Dafür hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Weg jetzt freigemacht.

Das Präsidium beschloss am Montag, den Spielbetrieb am 26. Mai wieder aufzunehmen – sofern die behördlichen Genehmigungen vorliegen. Der neue Rahmenterminplan sieht vor, dass die verbleibenden elf Spieltage mit fünf englischen Wochen absolviert werden, so dass die Saison am 30. Juni endet.

Die beiden Relegationsspiele zwischen dem Drittplatzierten der 3. Liga und dem Tabellen-16. der 2. Bundesliga würden sich laut der aktuellen Planungen bis 7. Juli anschließen.

Eintracht Braunschwieg: Ende Mai gegen Viktoria Köln?

Die genauen Spieltermine stehen noch nicht fest. Solange die behördlichen Genehmigungen noch fehlen, steht auch noch nicht fest, mit welchem Spieltag die Drittliga-Saison wieder aufgenommen wird. Wahrscheinlichstes Szenario ist, dass Eintracht Braunschweig zunächst bei Viktoria Köln antreten muss.

In diesem Fall würde die Saison einfach an dem Punkt fortgesetzt werden, an dem sie Mitte März unterbrochen wurde. Aber sicher ist das noch nicht. Und deshalb wollen sich die Vereinsvertreter auch vorerst nicht zu den Beschlüssen des DFB äußern.

Entscheidungen auf dem Spielfeld anstatt am grünen Tisch

„Die 3. Liga arbeitet konzentriert an einer möglichen Fortsetzung der Saison und ihrem Erhalt als Profiliga. Wir würden uns freuen, ab 26. Mai wieder unseren Beruf im Spielbetrieb ausüben zu können. Es sollte stets unser grundsätzliches Ansinnen sein, dass die sportlichen Entscheidungen auf dem Spielfeld fallen und nicht am grünen Tisch“, sagte Tom Eilers, Vorsitzender des Drittliga-Ausschusses.

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Der DFB hat ein nahezu identisches Hygienekonzept zur Deutschen Fußball Liga, die für die 1. und 2. Bundesliga bereits in der vergangenen Woche die politische Erlaubnis bekommen hatte. Nun erwartet der Verband auch für sein Liga-Premiumprodukt ein positives Signal.

Das sind die restlichen Spiele von Eintracht Braunschweig:

  • FC Viktoria Köln (H)
  • Hallescher FC (A)
  • Bayern München II (H)
  • SpVgg Unterhaching (A)
  • SG Sonnenhof Großaspach (H)
  • FC Ingolstadt 04 (A)
  • Preußen Münster (H)
  • Chemnitzer FC (A)
  • FSV Zwickau (A)
  • Waldhof Mannheim (H)
  • SV Meppen (A)

Die Zeit bis zum Wiederanpfiff dürfte jedoch alles andere als ruhig verlaufen. Mehrere Vereine beklagen, dass das Hygienekonzept nicht umsetzbar sei. So müssten die Clubs einen eigenen Hygienebeauftragten einstellen, was allein Waldhof Mannheim und dem FSV Zwickau bislang nicht gelungen ist.

Zudem sorgt der Plan des DFB, neutrale Spielorte zuzulassen, sollten einige Stadien gesperrt sein, für Unmut. Deshalb forderte Mannheims Geschäftsführer Markus Kompp beim Verband ein Votum unter den Clubs ein. „Ich habe eine neue Abstimmung beantragt. Ich sehe es nicht ein, dass der DFB die Saison auf Basis eines veralteten Meinungsbildes, aber unter neuen Rahmenbedingungen, Stichwort neutraler Spielort, fortsetzen will“, sagte Kompp der Deutschen Presse-Agentur. (dpa/ck)