Eintracht Braunschweig 

VW endlich aus dem Schneider? Das sagt der US-Aufseher!

Hiltrud Werner, Vorstand der Volkswagen AG für Integrität und Recht und Larry Dean Thompson, Compliance Monitor und Compliance Auditor der Volkswagen AG, stehen bei einer Pressekonferenz zum Audit-Report im Markenhochhaus im VW-Werk Wolfsburg. (Archivbild)
Hiltrud Werner, Vorstand der Volkswagen AG für Integrität und Recht und Larry Dean Thompson, Compliance Monitor und Compliance Auditor der Volkswagen AG, stehen bei einer Pressekonferenz zum Audit-Report im Markenhochhaus im VW-Werk Wolfsburg. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wolfsburg. VW biegt in den USA endlich auf die Zielgerade ein.

Der dortige Chefaufseher hat seine Dieselskandal-Ermittlungen gegen VW fast beendet. Nach drei Jahren Arbeit legte Larry Thompson am Montag seinen Abschlussbericht vor.

Thompson: Keine neuen Verfehlungen von VW

Demnach ist VW in den USA aus dem Schneider. Zumindest stellte Thompson keine neuen Verfehlungen beim Konzern und den geprüften Tochter-Unternehmen fest, teilte Volkswagen selbst mit.

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Damit habe der Konzern aus Wolfsburg die Auflagen von US-Behörden in den zivilrechtlichen Verfahren erfüllt, hieß es. Thompson macht aber noch bis September weiter, als Überwacher im strafrechtlichen US-Verfahren gegen VW.

VW-Betrug kostete bisher 31,3 Milliarden Euro

VW hatte durch Softwaremanipulationen bei der Abgastechnik von Dieselfahrzeugen Millionen Kunden betrogen. Der Skandal flog auf – und kostete den Wolfsburger Autobauer bisher 31,3 Milliarden Euro. Am meisten Geld musste Volkswagen in Nordamerika blechen.

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Thompson war dem Konzern von US-Behörden als Aufpasser zur Seite gestellt worden, um die in den milliardenschweren zivilrechtlichen Vergleichen vereinbarten Verbesserungen zu überprüfen und sicherzustellen, dass sich ein solcher Betrug nicht wiederholt.

VW: „Wir sind stolz auf die Fortschritte“

Den Vereinbarungen mit dem US-Justizministerium und dem kalifornischen Generalstaatsanwalt nach dem Abgasskandal sei VW mit dem Abschlussbericht nachgekommen, hieß es von den Wolfsburgern.

„Wir sind stolz auf die Fortschritte, die wir bei der Verbesserung unserer internen Compliance-, Berichts- und Monitoringfunktionen erzielt haben“, sagte die zuständige Konzern-Vorständin Hiltrud Werner. (dpa/ck)