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Eintracht Braunschweig: Änderung im Stadion sorgt für Diskussionen – „Wollen niemanden verdrängen“

Eintracht Braunschweig: Änderung im Stadion sorgt für Diskussionen – „Wollen niemanden verdrängen“

Eintracht Braunschweig

Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig: Änderung im Stadion sorgt für Diskussionen – „Wollen niemanden verdrängen“

Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig gehört zu einem der traditionsreichsten Sportvereine Deutschlands. Gegründet wurde der Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht e.V. am 15. Dezember 1895 in einer Wohnung in der Leonhardstraße.

Braunschweig. 

Zwei Jahre lang waren keine oder nur begrenzte Anzahl an Zuschauern in den Stadien erlaubt. Inzwischen ist eine Vollauslastung wieder möglich – auch bei Eintracht Braunschweig.

Deshalb setzt der Klub ein bereits vor dem Ausbruch der Pandemie geplantes Stadionprojekt erst jetzt um. Nicht bei allen Fans von Eintracht Braunschweig sorgen diese Pläne für Jubelstürme.

Eintracht Braunschweig: Ultras ziehen testweise um

Mit der Öffnung der Stadien für alle kehren auch bei Eintracht Braunschweig die Ultras zurück. Diese werden aber in den letzten drei Heimspielen gegen Würzburg, Magdeburg und Viktoria Köln nicht auf ihrem üblichen Platz in Block 9, sondern in Block 7 zu finden sein. Damit startet nun die bereits für März 2020 geplante Testphase. Das teilte der Verein auf seiner Homepage mit.

„Die Atmosphäre im Eintracht-Stadion wurde von vielen Menschen in den vergangenen Jahren als lethargisch wahrgenommen“, erklärt der Vorsänger der Ultra-Gruppe Cattiva Brunsviga, Benjamin Riefenberg. „Unser Ziel ist es, aus der zentralen Mitte der Kurve heraus die Stimmung auf die ganze Südkurve zu übertragen und das ‚Wir-Gefühl‘ in der Kurve neu zu entfachen.“

Vom Verein und Aufsichtsrat werden die Ultras bei ihrem Vorhaben unterstützt. Nach dem Testlauf soll eine Bilanz gezogen werden und über den Platz der Ultras ab der kommenden Saison entschieden werden.

Eintracht Braunschweig: Nicht alle Löwen-Fans einverstanden

Nicht bei allen Fans kommt der Blockwechsel der Ultras gut an, auf Facebook machen sie ihrem Unmut bereits Luft. „Uns ist bewusst, dass es in Block 7 viele Fans gibt, die, teilweise mit anderen zusammen, seit Jahren ihren festen Platz innerhalb des Blocks einnehmen“, betont Wolfram Benz, kaufmännischer Geschäftsführer.

Er erklärt weiter: „Wir haben vor zwei Jahren durch die Einbeziehung aller Beteiligten in den Diskussionsprozess und die große Informationsveranstaltung mit der Vereinbarung einer Testphase ein Ergebnis erzielt, das geeignet ist, eine Veränderung auszuprobieren.“ Und genau jetzt sei der richtige Zeitpunkt dafür.

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Eintracht Braunschweig: Ultras wollen Rücksicht nehmen

Benjamin Riefenberg von der Ultra- Gruppe Cattiva Brunsviga versichert auch: „Wir wollen dabei niemanden verdrängen, sondern wünschen uns ein gutes Verhältnis zu den Fans, die in Block 7 ihre Heimat haben und stehen, wie bisher auch, im Vorfeld oder am Spieltag gern für Fragen oder einen Austausch zur Verfügung.“

Die Ultra-Szene will dabei auch Rücksicht auf die Fans in Block 7 nehmen und kündigt an, einen maßvollen Umgang mit Doppelhaltern und Fahnen zu finden, sodass insbesondere im oberen Bereich des Block 7 andere Fans in ihrer Sicht auf das Spielfeld kaum beeinträchtigt werden sollen.

+++ SV Wehen Wiesbaden – Eintracht Braunschweig im Live-Ticker: Dank Rückkehrer – Löwen feiern wichtigen Sieg +++

Beim Heimspiel gegen Würzburg am 16. April wird das neue Konzept erstmals ausprobiert. Die Eintracht kämpft in der 3. Liga noch um den Aufstieg und kann die volle Unterstützung ihrer Anhänger gut gebrauchen.