Veröffentlicht inEintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig mit bitterer Pleite – aber eine Sache macht dem BTSV nun Hoffnung

Eintracht Braunschweig muss den nächsten Rückschlag hinnehmen. Aber eine Sache kann den BTSV für die nächsten Wochen etwas positiv stimmen.

Eintracht Braunschweig
© IMAGO/Fotostand

Eintracht Braunschweig: Der legendäre Meistertitel von 1967

Eintracht Braunschweig gelang 1967 der erste und bis heute einzige deutsche Meistertitel. Wir zeigen dir, wie es dazu kam.

Die nächste Niederlage, der nächste herbe Rückschlag, weiterhin auf einem direkten Abstiegsplatz. Die Stimmung bei Eintracht Braunschweig bleibt auch nach dem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock enorm angespannt. Trotz guter Leistung nimmt man erneut keine Punkte mit nach Hause.

Ein Hoffnungsschimmer für Eintracht Braunschweig dürfte allerdings die Leistung von Kaan Caliskaner sein. Der 23-Jähriger stand als Ujah-Ersatz erstmals in der Startelf, überzeugte auf ganzer Linie und zeigte, was er dem Team geben kann.

Eintracht Braunschweig: Vielversprechendes Startelf-Debüt für Caliskaner

Er kam vor der Saison ablösefrei von Jahn Regensburg an die Hamburger Straße und galt als einer der großen Hoffnungsträger. In den ersten Partien für Blau-Gelb konnte Caliskaner jedoch nicht überzeugen. Er kam an Anthony Ujah als Stammkraft nicht vorbei und setzte auch als Joker nicht die entscheidenden Akzente.

+++ Eintracht Braunschweig muss handeln – Löwen-Kicker winkt Belohnung +++

Nach der schweren Verletzung von Ujah bekommt der Angreifer nun jedoch volles Vertrauen von Trainer Jens Härtel und rückt als Stamm-Angreifer auf. In seiner ersten Partie von Beginn an zeigte er, wie gut er die Rolle ausfüllen kann. Er ackerte, lief viel, zeigte sich sowohl am Ball als auch in den Zweikämpfen präsent – nur das Tor fehlte. Das hätte seiner Leistung die Krone aufgesetzt.

Dennoch hat Caliskaner gezeigt, dass Braunschweig in den kommenden Wochen auf ihn setzen kann. Er zeigte ein vielversprechendes Startelf-Debüt, bei dem „nur“ die offensive Genauigkeit und Präzision fehlte. Doch genau das bricht dem BTSV derzeit das Genick.

BTSV-Fans nach „offensivem Armutszeugnis“ sauer

Über weite Teile des Spiels war Blau-Gelb die bessere Mannschaft und das Team, das das Spiel-Geschehen bestimmte. Doch der Offensivdrang verpuffte oftmals in Ungenauigkeiten und Abschluss-Schwäche. Ganze 20 Schüsse feuerte der BTSV Richtung Hansa-Tor –wirklich gefährlich war nicht ein einziger.


Mehr News:


Die offensive Harmlosigkeit zieht sich schon seit Saisonbeginn durch und ärgert die Eintracht-Fans massiv. „Mal wieder ein offensives Armutszeugnis“, „Wie kann man so oft schießen und nicht einmal das Tor treffen“ oder „Hat überhaupt jemand aufs Tor geschossen“ hieß es in den sozialen Netzwerken.