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Eintracht Braunschweig: Scherning stellt um – ausgerechnet IHM droht jetzt die Bank

Bei Eintracht Braunschweig stellt der neue Trainer Daniel Scherning um. Jetzt könnte es das erste prominente Opfer geben.

© IMAGO/Susanne Hübner

Wilde Jahre! Eintracht Braunschweig und die Angst vor dem Fahrstuhl

Die jüngste Historie von Eintracht Braunschweig ist von zahlreichen Auf- und Abstiegen geprägt. Wir zeigen dir die wilde Achterbahnfahrt des Traditionsvereins.

Seit zwei Spielen ist Daniel Scherning jetzt Trainer bei Eintracht Braunschweig im Amt – und ein leichter Aufwärtstrend ist schon zu erkennen. Die Umstellungen des neuen Übungsleiters zeigen ihre ersten Auswirkungen.

Für einen Spieler, der bei Eintracht Braunschweig eigentlich immer gesetzt war, könnte es jetzt aber erst einmal eng werden. Die Rede ist von Kapitän Jannis Nikolaou.

Eintracht Braunschweig: Droht Nikolaou die Bank?

Beim Debüt von Scherning fehlte Nikolaou. Gegen Osnabrück (2:1-Sieg) saß der BTSV-Kapitän eine Gelb-Rot-Sperre aus dem verlorenen Derby gegen Hannover 96 ab. Gegen den Hamburger SV kehrte der 30-Jährige dann zurück in die Startelf – mit mäßigem Erfolg.

In der ersten Halbzeit geriet Braunschweig in Rückstand, kassierte einen bitteren Doppelschlag durch Guilherme Ramos (25.) und Ex-Löwe Immanuel Pherai (26.) – ausgerechnet nach einem Ballverlust von Nikolaou. Zur Pause musste der Kapitän dann schon runter. Robin Krauße kam rein.

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Krauße machte seine Aufgabe sehr gut, war als Abräumer und Anker vor der neuformierten Dreierkette sehr wichtig. Das erkannte auch Trainer Daniel Scherning: „In der zweiten Hälfte haben wir in der Ballbesitzstruktur etwas verändert, das war dann ein sehr, sehr guter Auftritt. Auf dem können und müssen wir aufbauen. Ich bin überzeugt: Wenn wir so über einen längeren Zeitraum und in längeren Phasen auftreten, dann werden wir viele Punkte holen.“


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Braunschweig verbesserte sich in Hälfte zwei stark, kam durch Fabio Kaufmann (62.) zum Anschlusstreffer und hätte beinahe sogar noch den Ausgleich geschafft. Nun geht es am Samstag (2. Dezember) gegen Greuther Fürth – womöglich dann mit Krauße und ohne Nikolaou in der Startelf.