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Eintracht Braunschweig: Hoffmann hat sich entschieden! „Ist mir brutal schwer gefallen“

Ron-Thorben Hoffmann hatte großen Anteil am Klassenerhalt von Eintracht Braunschweig. Doch nun verlässt der Torhüter den BTSV.

Ron-Thorben Hoffmann hatte großen Anteil am Klassenerhalt von Eintracht Braunschweig. Doch nun verlässt der Torhüter den BTSV.
© IMAGO/Noah Wedel

Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig gehört zu einem der traditionsreichsten Sportvereinen Deutschlands. Gegründet wurde der Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht e.V. am 15. Dezember 1895 in einer Wohnung in der Leonhardstraße.

Eine Überraschung ist es nicht mehr. Aber schade allemal! Ron-Thorben Hoffmann verlässt Eintracht Braunschweig.

Der Keeper wird seinen auslaufenden Vertrag an der Hamburger Straße nicht verlängern, teilte Eintracht Braunschweig am Mittwoch (29. Mai) mit.

Eintracht Braunschweig: Schalke wildert

Der 25-Jährige steht offenbar kurz vor einem Wechsel zu Eintrachts Liga-Konkurrenten FC Schalke 04, wo er die Nachfolge von Marius Müller antreten soll, sollte dieser wie erwartet zum ungeliebten Braunschweiger Nachbarn VfL Wolfsburg wechseln. Schalke hatte sich schon die Dienste von Eintrachts Anton Donkor gesichert. Einen Zimmernachbarn hätte Hoffmann also schon.

„Thorben hat sich insbesondere in der abgelaufenen Saison gut entwickelt und hatte mit seinen Leistungen einen großen Anteil am Klassenerhalt in der 2. Bundesliga, dafür sind wir dankbar. Wir haben ihm in den vergangenen Monaten einen klaren Weg aufgezeigt und hätten uns gewünscht, dass er unser wertschätzendes Vertragsangebot annimmt, um mit uns den Weg in die Zukunft zu gehen. Thorben hat sich anders entschieden, dies müssen wir akzeptieren. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg viel Erfolg und alles Gute“, sagte Braunschweigs Sportdirektor Benjamin Kessel.


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Die BTSV-Fans schwanken zwischen Dankbarkeit und Enttäuschung. Hier einige Facebook-Kommentare zu Hoffmanns Abgang:

  • „Ich bin enttäuscht. Aber genau das ist ein Zeichen meiner Wertschätzung. Daher wünsche ich Ihnen alles Gute.“
  • „Auch, wenn es schwer fällt, ich kann es irgendwie verstehen. Danke für alles, Ron-Thorben Hoffmann und vergiss uns nicht.“
  • „Er möchte irgendwann Bundesliga spielen. Das hat er auch am Anfang klar kommuniziert. Mit Schalke ist die Wahrscheinlichkeit höher aufzusteigen als mit der Eintracht. […] Man kann es ihm nicht verübeln, obwohl er jetzt eine große Lücke hinterlässt.“ 

Natürlich muss er sich auch viel Kritik anhören, bis hin zu Beleidigungen. „Söldner“ ist dabei noch harmlos. Am Nachmittag äußerte sich der 25-Jährige dann selbst bei Instagram:

„Diese Entscheidung ist mir brutal schwer gefallen, weil ich hier mit ganz tollen Menschen und Freunden arbeiten durfte. Diese zwei Jahre waren eine ganz besondere Zeit und ich bedanke mich, dass ich dieses Trikot tragen durfte. Ein großes Dankeschön auch an Daniel Scherning, ohne den dieses Comeback nicht möglich gewesen wäre!
Wir haben in 2 Jahren 2 mal den Klassenerhalt geschafft, das wird für immer bleiben! Ich verstehe eure Enttäuschung, aber ich habe bis zu letzten Sekunde alles für diesen Verein gegeben und das große Ziel gemeinsam erreicht! Ich möchte nochmal DANKE für alles sagen und ich wünsche dem Verein und euch allen nur das Beste!“

RTH bei Insta

Ron-Thorben Hoffmann war zur Spielzeit 2022/2023 vom FC Bayern in die Löwenstadt gewechselt und hatte Jasmin Fejzic im Tor abgelöst. Er absolvierte insgesamt 45 Zweitligaspiele für die Eintracht – und hatte großen Anteil am Klassenerhalt der Löwen. Wer die neue Nummer eins bei den Blau-Gelben wird, steht noch in den Sternen.