Grizzlys Wolfsburg 

Grizzlys in Berlin: Sie waren ganz dicht dran

In leidenschaftlichen Zweikämpfen suchten die Grizzlys ihre Chance gegen die Eisbären Berlin.
In leidenschaftlichen Zweikämpfen suchten die Grizzlys ihre Chance gegen die Eisbären Berlin.
Foto: Grizzlys Wolfsburg/Twitter

Wolfsburg. Kämpferische Vorstellung der Grizzlys Wolfsburg bei den Berliner Eisbären: Obwohl die Gastgeber fast zwei Drittel Puckbesitz hatten, konnten die Wolfsburger mit schnellen Kontern dagegenhalten. Außerdem warfen sie sich geradezu in die Berliner Angriffe - so auch in den letzten beiden Minuten der regulären Spielzeit, als Sebastian Furchner auf die Strafbank musste.

Jedoch gab's auch diesmal eine Niederlage: 2:3 hieß es nach Penaltyschießen. Das Positive: einen Punkt haben sie in der Hauptstadt gewonnen.

Dass die Moral der Truppe trotz der bislang verkorksten Saison stimmt, zeigte auch der Verlauf der Partie: Nach dem frühen Rückstand (3.) antworteten die Grizzlys umgehend mit dem Ausgleich durch Alexander Karachun (3.).

Spiel fast gedreht

In der 9. Minute waren die Grizzlys sogar drauf und dran, die Partie zu drehen: Alexander Weiß traf zur 2:1-Führung - doch schon drei Minuten später konnten die Gastgeber wieder jubeln.

Im zweiten und dritten Drittel wollte beiden Teams kein Treffer mehr gelingen. Auch die Verlängerung brachte keine Entscheidung, so dass das Penaltyschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden musste - mit dem schlechteren Ende für die Wolfsburger. Denn während die Berliner trafen, vergaben Gerrit Fauser und Brent Aubin.

Am kommenden Sonntag um 14 Uhr empfangen die Grizzlys dann in der heimischen Eisarena den EHC München