Grizzlys Wolfsburg 

Pinguine auf Grizzly-Jagd: Bittere Pleite für Wolfsburg

Die Grizzlys Cole Cassels (l.) und  Christoph Höhenleitner  können den Pinguin Jan Urbas nicht stoppen.
Die Grizzlys Cole Cassels (l.) und Christoph Höhenleitner können den Pinguin Jan Urbas nicht stoppen.
Foto: Michael Täger

Wolfsburg. Die Grizzlys Wolfsburg haben erneut eine derbe Niederlage kassiert: 3:6 (2:2/0:1/1:3) hieß es am Sonntagnachmittag in der heimischen EisArena gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Damit ist der leichte Hoffnungsschimmer nach dem 2:1-Erfolg der Wolfsburger gegen die Straubing Tigers am Donnerstag schon wieder erloschen.

Der neue Headcoach Hans Kossmann hatte offensichtlich noch nicht genügend Zeit, den Grizzlys eine in dieser Saison entscheidende Schwäche auszutreiben: Die Verteidigung ist nicht stabil genug - und der Angriff nicht so durchschlagkräftig, um dieses Handicap zu kompensieren.

Dem Rückstand hinterher

So gingen die Bremerhavener bereits in der 6. Minute in Führung. Sebastian Furchner schaffte zwar nur zwei Minuten später den Ausgleich für die Gastgeber - aber die Freude darüber währte wiederum nur drei Minuten. Dann war Goalie Jerry Kuhn das zweite Mal geschlagen...

Armin Wurm (17.) brachte die Grizzyls zwar wieder zurück - aber wieder gelang den Pinguins die Führung, die Eric Valentin (47.) noch ein letztes Mal egalisieren konnte.

Die Fotos

Goalie geht vom Eis

In der Schlussphase, als die Wolfsburger dann alles nach vorne warfen und zeitweise sogar ihren Schlussmann zugunsten eines weiteren Angreifers vom Eis nahmen, gab's dann mit Treffern in der 52., 59. und 60. Minute den endgültigen Knock-out.

Die Grizzlys bleiben damit auf dem vorletzten DEL-Tabellenplatz. Am kommenden Freiitag, 2. November, kommen die Kölner Haie nach Wolfsburg; Beginn ist um 19.30 Uhr.