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Formel 1: Verstappen und Co. spitzen die Ohren – Audi-Boss mit mehr als nur deutlicher Ansage

Audi sorgt mit dem Formel-1-Einstieg für große Aufregung. Jetzt gibt es auch noch eine krasse Ansage an die Konkurrenz.

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Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2024

Auch in der Formel-1-Saison 2024 gehen wieder 20 Piloten an den Start. Wir stellen dir in diesem Video alle Fahrer vor.

Es hat etwas gedauert, aber mittlerweile steht bekanntlich fest, dass Audi in die Formel 1 einsteigt. Die milliardenschwere Übernahme von Sauber ist bereits im vollen Gange. Mit Nico Hülkenberg wird ein deutscher Fahrer für das Team in der Motorsport-Königsklasse an den Start gehen. Der zweite Pilot wird noch verkündet werden.

Geht es nach Audi-Vorstandschef Gernot Döllner, will sich das Unternehmen in der Formel 1 nicht mit Mittelmaß genügen. Daher gibt es nun eine deutliche Ansage in Richtung Max Verstappen, Lewis Hamilton und Co., die ganz genau zuhören werden.

Formel 1: Klare Audi-Ansage an F1-Teams

So betont Döllner, dass er mit seiner Marke in der Motorsport-Königsklasse ganz nach vorne will. „Für mich gibt es nur zwei Arten von Engagement in der Formel 1: Gar nicht oder mit dem Anspruch, vorne – und zwar ganz vorne – dabei zu sein“, sagte der 55-Jährige dem Fachmagazin „auto motor und sport“.


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Döllner ist erst im vergangenen September an die Audi-Spitze gerückt. Damals sorgten Gerüchte über ein mögliches Formel-1-Aus für Aufregung. Doch dem ist nicht so. Direkt nach seinem Start habe Döllner mit dem Vorstandsteam und dem Management eine umfassende Bestandsaufnahme gemacht.

„Deshalb haben wir intensiv darüber diskutiert und beschlossen, unser Engagement in der Formel 1 sogar deutlich zu beschleunigen“, so der Audi-Boss, der den Sauber-Rennstall schneller als vorgesehen komplett machen will. Mit Nico Hülkenberg wurde der erste Fahrer auch schon verpflichtet.

Verstappen und Co. hören genau hin

Laut dem Audi-Boss soll Oliver Hoffmann die hohen Ansprüche des Unternehmens erfüllen. Döllner hatte ihn als Entwicklungsvorstand im März abgelöst und zum Chef des Formel-1-Projekts gemacht. „Mit der Expertise von Oliver Hoffmann, der das Projekt seit Beginn maßgeblich vorangetrieben hat, sind wir zuversichtlich, diese Herausforderung anzugehen und an der Spitze mitzufahren“, so Döllner, der das Entwicklungsressort in Personalunion leitet: „Es wird ein harter Weg, aber die Formel 1 ist die bedeutendste Motorsportplattform der Welt. Und wir werden alles tun, um dort erfolgreich zu sein.“


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Red Bull, Ferrari und Co. werden sich die Entwicklungen des deutschen Automobilherstellers ganz genau anschauen. Auch die Aussagen von Döllner werden Weltmeister Max Verstappen und die anderen Superstars um Lewis Hamilton mitbekommen haben. Schon ab dem kommenden Jahr zeigt sich dann, wie Audi sich in der ersten Saison machen wird.