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Formel 1: Vasseur tritt nach überraschendem Rauswurf nach – Ferrari-Boss eiskalt

In der Formel 1 hat sich Ferrari überraschend von einem wichtigen Mitarbeiter getrennt. Teamchef Fred Vasseur zeigt sich eiskalt.

In der Formel 1 geht es auch bei Ferrari knallhart zu.
© IMAGO/Action Plus

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Auf ihn achten die Fans von Ferrari in Imola ganz genau. Bryan Bozzi agiert in der Formel 1 ab sofort als Renningenieur von Charles Leclerc. Diese Entscheidung gab die Scuderia vor einigen Tagen bekannt. Der Leidtragende ist Xavi Marcos, der seinen Posten räumen muss.

Über den Wechsel einer so wichtigen Personalie mitten in der Saison hat sich jetzt Ferrari-Boss Fred Vasseur geäußert. Und der macht einmal mehr deutlich: Die Formel 1 ist ein unbarmherziges Geschäft.

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Formel 1: Marcos muss gehen

Warum Marcos ausgerechnet jetzt gehen musste, darüber schweigt Ferrari. Allerdings waren im Laufe der Zeit immer wieder Risse zwischen Leclerc und seinem Ingenieur deutlich geworden. Der Monegasse störte sich immer mal wieder an den strategischen Entscheidungen, die ihm Marcos durchgab. Das führte einst sogar so weit, dass Leclerc ihn für den Rest eines Rennens ignorierte.

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Vielleicht hat man beim Traditionsrennstall der Formel 1 jetzt das Gefühl, dass Leclerc mit Bozzi besser auskommt und beide zusammen erfolgreicher sein können. Dafür sprechen auch die lobenden Worte, die Vasseur über den neuen Mann an Leclercs Seite findet.

„Bryan arbeitet schon seit langem mit Charles zusammen“, erklärte Vasseur in Imola. „Sie haben eine wirklich gute technische Zusammenarbeit.“ Auch deshalb hofft man, dass Leclerc bald mal wieder einen Sieg einfährt.

„Wenn man etwas Besseres hat…“

Mit einem kleinen Satz tritt Vasseur allerdings auch nochmal gegen Marcos nach. „In der Formel 1 kämpfen wir um Details“, macht der Teamchef deutlich. „Wenn man das Gefühl hat, dass man irgendwo etwas Besseres hat, ist es immer gut, es zu versuchen“, sagt er – aua!


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Ob sich die Entscheidung auszahlt, müssen die kommenden Wochen und Rennen zeigen. Die ersten Trainings in Imola zeigen aber einen vielversprechenden Trend. In beiden Einheiten landete Leclerc auf Platz 1! Ob das schon der Bozzi-Effekt ist?