VfL Wolfsburg 

VfL-Coach Jonker: Wir sind kein Abstiegskandidat

Trainer Andries Jonker glaubt an sein Team.
Trainer Andries Jonker glaubt an sein Team.
Foto: Paul Grumer

Wolfsburg. Der VfL wird in dieser Saison nach Ansicht seines Trainers Andries Jonker trotz des schlechten Starts nicht um den Klassenverbleib kämpfen müssen. "Nein, wir rechnen uns nicht als Abstiegskandidaten", sagte der Coach dem "Kicker" vom Donnerstag, 24. August. "Wir sehen das Potenzial dieser Mannschaft."

Nach der Relegation gegen die Eintracht hat der VfL einen großen Umbruch vollzogen und rund 50 Millionen Euro in neue Spieler investiert. Zum Bundesliga-Auftakt waren die Wölfe beim 0:3 gegen Borussia Dortmund jedoch in allen Belangen unterlegen. "Es war kein Schock, es war eine Enttäuschung. Wir haben an unseren Plan geglaubt", sagte Jonker.

"Ich hinterfrage mich nach jedem Spiel: Stimmte unser Plan, die Vorbereitung, die Trainingseinheiten? Jetzt hat es die Mannschaft nicht gut ausgeführt."

Alles soll besser werden

Für das kommende Spiel gegen die SG Eintracht Frankfurt am Samstag um 15.30 Uhr hat Jonker wieder einen Plan: "Ich erwarte, dass wir spielen, wie der VfL spielen kann. Es steckt fußballerisch etwas richtig Gutes in der Mannschaft." Der Trainer bleibt optimistisch, obwohl starke Kaderspieler wie Brooks (Abwehr), Blaszczykowski (Offensive) und Hinds (Offensive)verletzungsbedingt ausfallen.

"Kuba" wird heute nicht mit der Mannschaft trainieren. "Gestern hatte er wieder Schmerzen, deswegen setzt er heute aus." Die jungen Spieler bereiten Jonker ebenfalls Kopfschmerzen: "Sie brauchen Zeit. Aber die Zeit gibt uns Frankfurt nicht." Deswegen hat Andries Jonker seinen Kader genau analysiert und erhofft sich auch von den erfahreneren Spielern Unterstützung.

Transfermarkt im Blick

Ein weiteres Thema beim VfL: Die "Flügelproblematik". Die Wölfe halten derzeit Ausschau auf dem Transfermarkt. "Wir möchten auf der Flügelseite noch was machen und wissen, was da in den nächsten Tagen auf uns zukommt", verrät der sportliche Leiter Olaf Rebbe. Für das Auswärtsspiel gegen Frankfurt wünscht sich Jonker, "dass die Gefahr nicht nur von Mario, sondern auch von den anderen ausgeht".

Bisher hat der VfL 30 Mal gegen die Eintracht aus Frankfurt gespielt - davon haben die Wölfe 15 Siege und zehn Remis' geholt. Mit welcher Besetzung das Team gegen die Eintracht antritt, steht noch nicht fest. "Wir wollen so aufstellen, dass wir das beste Ergebnis erreichen", verrät Jonker.