VfL Wolfsburg 

Gomez meldet sich: Klarstellung in eigener Sache

La Manga/Wolfsburg. Mario Gomez hat einen Abschiedsgruß nach Wolfsburg geschickt. Per Video aus dem Trainingslager mit dem VfB Stuttgart meldet er sich zu Wort. Gomez bedankt sich in dem Clip beim VfL und seinen Fans.

Gleichzeitig wolle er klarstellen, dass er mit seiner letzten Aussage niemanden in Wolfsburg habe verletzen wollen, so Gomez. "Es war nullkommanull meine Absicht, irgendjemanden im Verein - Mitspieler, Trainer, euch Fans, den Club - zu enttäuschen." Er fühle sich falsch verstanden. Seine Aussage sei einzig und allein auf ihn selbst bezogen, sagt der 32-Jährige.

Mediales Spiel?

"Ich wollte niemandem zu nahe treten", so der Stürmer. Es handele sich um eine "Aussage, die ich nie hätte machen dürfen, weil ich weiß, dass die Medien ein Spiel daraus spielen". Gomez betonte:

Party nach Relegation

Vielmehr habe er gespürt, dass es in der Hinrunde nicht mehr so gut läuft. "Vielleicht hängt das mit dem Highlight aus der letzten Saison zusammen. Das hat uns sicher alle zusammengeschweißt. Und es wird sicherlich auch immer so in meinem Kopf bleiben", sagt Gomez in Bezug auf den Klassenverbleib nach der Relegation. "Das Spiel in Braunschweig und die Party danach werde ich nie vergessen!"

Ohren steifhalten

Er wünsche dem VfL und den Fans "alles alles Gute für diese Saison". Sein Ziel sei es, dass sowohl die Wölfe als auch sein neuer Arbeitgeber, der VfB Stuttgart, in der ersten Bundesliga bleiben. Gomez war kurz vor Weihnachten zurück zu seinem Heimatverein gewechselt.

"Es war eine super schöne Zeit beim VfL! Wir sehen uns schon ganz bald beim Spiel in Wolfsburg. Haltet die Ohren steif!" Am 3. Februar ist Gomez mit den Stuttgartern in der Volkswagen Arena zu Gast.

Darum ging's

Gomez' Aussagen hatten für Wirbel in Wolfsburg gesorgt. Er hatte unter anderem gesagt, dass es beim VfL "zu viele Schulterklopfer" gegeben habe. Die Leute hätten ihm immer gesagt, wie gut er sei – egal, wie der VfL gespielt habe.