VfL Wolfsburg 

VfL rettet einen Punkt: Aufregung um BVB's Aubameyang

Foto: Guido Kirchner/dpa

Dortmund/Wolfsburg. Neue Aufregung um Störenfried Pierre-Emerick Aubameyang und eine für die Dortmunder unbefriedigende Nullnummer gegen den VfL Wolfsburg. Die Hoffnungen bei Borussia Dortmund auf mehr Vereinsfrieden und einen stabilen sportlichen Aufwärtstrend haben sich als voreilig erwiesen. Zum Rückrundenstart im Duell mit den Wölfen am Sonntagabend gab es am Ende ein 0:0.

Die erste Aufregung gab es bereits vor dem Anpfiff. Zum wiederholten Mal wurde Torjäger Aubameyang aus disziplinarischen Gründen kurzfristig aus dem Kader gestrichen, weil er die Mannschaftssitzung am Vortag verpasst hatte.

Borussia ohne Kraft

Deshalb war Stöger im Angriff zu Umstellungen gezwungen. So standen der erst 17 Jahre alte Jadon Sancho und der nur sechs Monate ältere Alexander Isak in der Startelf.

Das Fehlen von Aubameyang und Pulisic kostete die Borussia viel Offensivkraft. Zwar erspielte sie sich schnell Feldvorteile, brachte die gegnerische Abwehr aber nur selten ins Wanken. Gleichwohl bot sich dem BVB zweimal die große Chance zur Führung. Jarmolenko verfehlte in der 22. Minute nach Flanke des wiedergenesenen Lukasz Piszczek aus kurzer Distanz das Tor. Und Aubameyang-Ersatz Isak traf drei Minuten vor der Pause nur das Lattenkreuz.

Das sind die Bilder zum Spiel

Mit zunehmender Spielzeit schöpften die Wolfsburger immer mehr Mut und wären für ihre nun forschere Gangart auch beinahe belohnt worden. Daniel Didavi (37.) scheiterte jedoch nach sehenswerter Vorarbeit von Yunus Malli mit einem Schuss am glänzend reagierenden BVB-Keeper Roman Bürki.

Erst nach Wiederanpfiff nahm die Partie merklich Fahrt auf. Die Schwäche des erneut schwachen Jarmolenko im Abschluss brachte den BVB in der 48. Minute um die Führung. Ein schulmäßiges Zuspiel von Götze beförderte der Ukrainer aus fünf Metern freistehend über das Tor. Nur fünf Minuten später verpasste auch der Startelf-Debütant Sancho mit einem Pfostenschuss das 1:0 für die Dortmunder.

Mehr und mehr gerieten die Wolfsburger unter Druck, blieben aber mit Kontern gefährlich. So musste BVB-Keeper Bürki in der 58. Minute in höchster Not gegen Divock Origi klären. In der umkämpften, aber zerfahrenen Schlussphase waren die Gäste einem Treffer nähe.