VfL Wolfsburg 

Heimspiel-Dilemma: VfL kassiert ein 1:3 gegen den HSV

Zu Recht verärgert: Trainer Bruno Labbadia und die Wölfe kämpfen jetzt ernsthaft um den Klassenerhalt.
Zu Recht verärgert: Trainer Bruno Labbadia und die Wölfe kämpfen jetzt ernsthaft um den Klassenerhalt.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wolfsburg. Keine Glanzleistung: Der VfL Wolfsburg hat im Kellerduell gegen den Hamburger SV vor heimischer Kulisse mit 1:3 (0:2) verloren. Für die Wölfe wird es jetzt ernst im Abstiegskampf.

Dabei fing alles so gut an: Die Wölfe haben zu Beginn der ersten Halbzeit ordentlich Druck gemacht und den HSV nicht zum Zug kommen lassen. Bereits in der 13. Minute gab's dann die erste Großchance: Mittelfeldspieler Renato Steffen verschießt nach einem guten Pass von Kapitän Paul Verhaegh aus fünf Metern - die Kugel ist über das Tor geflogen.

Es scheppert zwei Mal im Wölfe-Tor

Kurz vor Schluss der ersten Hälfte dann der Schockmoment: Josuha Guilavogui bringt Hamburgs Tatsuya Ito im Strafraum zu Fall - Schiedsrichter Daniel Siebert pfeift den Elfmeter, den Bobby Wood schließlich versenkt (43'). In der Nachspielzeit nutzten die Hamburger dann eine Lücke und ließen die Wölfe mit 0:2 hinter sich (Lewis Holtby, 46').

Kurzer Hoffnungsschimmer in der zweiten Hälfte

Die zweite Halbzeit startete für den VfL nicht gut: Die Wölfe konnten den anfänglichen Druck aus den ersten Minuten der Partie nicht mit in die zweiten 45 Minuten nehmen. Vor allem im Spiel nach vorne haperte es. Obwohl der HSV dominanter aufspielte, konnte Josip Brekalo in der 78. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Doch die Hoffnung hielt nur etwas mehr als 10 Minuten an: In der Nachspielzeit traf Luca Waldschmidt (94') zum Endstand von 1:3.

Die VfL-Fans bestraften das schwache Spiel ihrer Mannschaft mit Gesängen - im Stadion tönte es laut: "Wir haben die Schnauze voll".

Aufstellung des VfL:

Casteels - Verhaegh (Brekalo 46'), Knoche, Uduokhai, William - Guilavogui - Tisserand (Bazoer, 12'), Arnold - Blaszczykowski, Steffen - Origi

Die Elf der Hamburger:

Pollersbeck - G. Sakai, K- Papadopoulos, Jung, Douglas Santos - Steinmann - Kostic, Holtby, Hunt, Ito (Jatta 85') - Wood (Waldschmidt 77')