VfL Wolfsburg 

Kein Training trotz Krise: VfL-Kicker haben heute frei

Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia will keinen Aktionismus vor dem Saisonfinale.
Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia will keinen Aktionismus vor dem Saisonfinale.
Foto: Jan Woitas/dpa

Wolfsburg. Trotz der prekären Situation im Abstiegskampf ist der VfL Wolfsburg mit einem trainingsfreien Montag in die letzte Bundesliga-Woche gestartet. "Es macht jetzt keinen Sinn, Aktionismus zu betreiben, nur weil vielleicht ein paar Leute gern sehen würden, dass wir auch am Montag trainieren", begründete VfL-Coach Bruno Labbadia die Freizeit für seine Fußballer. Es gehe auch darum, Kraft für das entscheidende Saisonspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag zu sammeln.

Remis reicht für Relegation

Die Wölfe gehen als Tabellen-16. in den 34. Spieltag. Der VfL liegt zwei Zähler vor dem Hamburger SV. Der Rückstand auf den SC Freiburg auf Rang 15 beträgt drei Punkte. Wegen des deutlich besseren Torverhältnisses im Vergleich zum HSV würde den Wölfen gegen die schon abgestiegenen Kölner ein Remis reichen, um zumindest wie im Vorjahr die Relegation zu erreichen.

Fan-Häme gegen Labbadia

Bei der 1:4-Niederlage in Leipzig am vergangenen Samstag hatten die eigenen Fans zum wiederholten Mal Labbadia verhöhnt, obwohl dieser erst seit Februar für die Mannschaft verantwortlich ist. "Das habe ich so noch nie erlebt. Als Mensch gefällt das einem natürlich nicht", sagte Labbadia. "Sowohl als Spieler als auch als Trainer stand ich in der Zuschauergunst eher auf der Sonnenseite."