VfL Wolfsburg 

WM-Traum geplatzt: Mehmedi denkt mit dem Kopf

Schweiz-Trainer Vladimir Petkovic wird Admir Mehmedi vermissen.
Schweiz-Trainer Vladimir Petkovic wird Admir Mehmedi vermissen.
Foto: Ennio Leanza/dpa
  • Keine WM für Wolfsburgs Mehmedi.
  • Trainingsrückstand zu groß.
  • Nationalcoach Petkovic bedauert Ausfall.

Feusisberg/Wolfsburg. Die Fußball-WM in Russland findet ohne VfL-Profi Admir Mehmedi statt. Der Schweizer Offensivspieler muss die Weltmeisterschaft (14. Juni bis 15. Juli) auslassen, weil er nach seiner Mitte März erlittenen Mittelfuß-Verletzung noch nicht richtig fit ist.

Trainingsrückstand zu groß

Zwar trainierte Mehmedi die vergangenen Tage im Kurztrainingslager der Eidgenossen in Feusisberg mit, es wurde dabei aber deutlich, dass sein Trainingsrückstand zu groß ist. Deshalb verzichtete der 27-Jährige von sich aus auf eine Teilnahme.

"Entscheidung des Kopfes"

"Es ist eine Entscheidung des Kopfes, nicht des Herzens", sagte Mehmedi am Freitag zum Abschluss des ersten Schweizer Trainingscamps. "Ich spürte einfach, dass ich dem Team kaum das bringen kann, was es von mir erwarten darf, zumal bei einer Weltmeisterschaft."

Der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic bedauerte den Ausfall des Angreifers. "Schließlich hat Admir nicht nur internationale Klasse, sondern auch Turnier-Erfahrung", sagte Petkovic. Er wird nun am Sonntag mit 26 Spielern das Haupttrainingslager in Lugano beziehen. Bis zum 4. Juni muss Petkovic dann noch drei Akteure aus seinem Kader streichen. Bei der WM treffen die Schweizer in der Vorrunde auf Brasilien, Costa Rica und Serbien.