VfL Wolfsburg 

VfL: Tor-Krimi in der Schlussphase!

Rettung (fast) in letzter Minute: Mit einem Tor-Krimi in der Schlussphase gegen Hertha BSC Berlin haben die Wölfe ein 2:2 und damit einen Punkt gerettet. Yunus Malli (vorne) brachte mit seinem Strafstoß-Tor in der 87. Minute den VfL wieder ins Spiel zurück.
Rettung (fast) in letzter Minute: Mit einem Tor-Krimi in der Schlussphase gegen Hertha BSC Berlin haben die Wölfe ein 2:2 und damit einen Punkt gerettet. Yunus Malli (vorne) brachte mit seinem Strafstoß-Tor in der 87. Minute den VfL wieder ins Spiel zurück.
Foto: Swen Pförtner/dpa
  • 2:2 in der 93. Minute!
  • VfL druckvoll, aber lange im Rückstand.
  • Wölfe weiter im Spitzentrio der Bundesliga.

Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg hat im Top-Spiel des 3. Bundesliga-Spieltags einen Punkt gerettet - nach zweimaliger Führung der Gäste von Hertha BSC Berlin: 2:2 (0:0) hieß es am Ende des 95-minütigen Spiels; der Abpfiff hätte kaum früher ertönen dürfen: Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit konnte Admir Mehmedi den Endstand herstellen.

Es war eine ganz knappe Angelegenheit nach langer Führung der Berliner: Denn der eingewechselte Yunus Malli traf erst in der 87. Minute per Strafstoß zum zwischenzeitlichen 1:1. Bereits eit der 61. Minute waren die Wölfe einem Rückstand hinterhergelaufen.

Videobeweis hilft

Doch der VfL hatte Glück: Nach einem Videobeweis korrigierte Schiedsrichter Christian Dingert seine ursprüngliche Freistoß-Entscheidung nach einem Foul am Strafraumrand an Maximilian Arnold - stattdessen gab's den erlösenden Elfmeter, den Malli verwandelte.

Das Team von Trainer Bruno Labbadia unterstrich auch am Samstagnachmittag mit druckvollem Angriffsfußball seine Ambitionen, in der neuen Saison dauerhaft nach oben zu schauen - und nicht mehr in den Abstiegssumpf der vergangenen beiden Jahre.

Fast schon ausgeknockt

Allerdings: Das Team strapazierte seine eigenen und die Nerven der 25.000 Zuschauer in der Volkswagen-Arena gewaltig. Denn der zwischenzeitlichen Erleichterung nach dem Malli-Treffer folgte in der ersten Minute der Nachspielzeit der vermeintliche Knock-out: Ondrej Duda brachte per Freistoß die Hauptstädter wieder in Führung - Entsetzen bei den Grün-Weißen.

Doch dann das 2:2 in der 93. Minute: John Anthony Brooks nahm eine weite Flanke an, verlängerte den Ball zu Mehmedi - und der brachte den Ball tatsächlich im Hertha-Gehäuse unter.

Durch den Punktgewinn rangiert der VfL weiter auf Platz drei - hinter Spitzenreiter Bayern München und punktgleich mit dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund.

VfL Wolfsburg: Casteels; William, Knoche, Brooks; Roussilon; Camacho; Gerhardt (83. Malli), Arnold; Steffen (67. Ginczek), Brekal (Mehmedi); Weghorst.