VfL Wolfsburg 

#nazisraus - VfL Wolfsburg und Klaus Mohrs zeigen klare Kante

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) beim Besuch des VfL in der Volkswagen Arena.
Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) beim Besuch des VfL in der Volkswagen Arena.
Foto: imago/Hübner

Wolfsburg. "Nazis raus" hatte ZDF-Reporterin Nicole Diekmann Anfang des Jahres getwittert. Und auf die Frage "Wer ist denn für Sie ein Nazi?" antwortete sie ironisch "Jede/r, der/die nicht die Grünen wählt."

Diekmann: Erst Shitstorm - dann Solidarität

Was folgte, waren zweierlei Reaktionen: Zunächst sah sich die 39-Jährige wegen ihres Tweets einem rechten Shitstorm ausgesetzt. Sie erntete Hasskommentare, die bis hin zu Vergewaltigungs- und Mordddrohungen reichten.

Dann aber folgte eine weitaus größere Welle - nämlich die der Solidarität. Das Hashtag #nazisraus trendete bei Twitter tagelang ganz oben. Kollegen, Politiker, Prominente und andere Twitter-User solidarisierten sich mit Diekmann.

Und auch Fußballvereine zeigten klare Kante. Einer der ersten davon war der VfL Wolfsburg:

Inzwischen hat sich auch Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs zum Thema geäußert. Ebenfalls via Twitter. "Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben in unserer weltoffenen und toleranten Stadt keinen Platz. #NazisRaus", hieß es am Mittwochnachmittag. Er sei sehr stolz, dass der VfL diese Werte vorlebe, so der SPD-Politiker. (ck)