VfL Wolfsburg 

Financial Fairplay: Das sagt der VfL-Chef

VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke im VfL-Wintertrainingslager in Almancil.
VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke im VfL-Wintertrainingslager in Almancil.
Foto: imago/regios24

Almancil. Jörg Schmadtke hat das ins Spiel gebrachte nationale Financial Fairplay in der Bundesliga infrage gestellt.

Der Geschäftsführer vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg widersprach damit Bremens Aufsichtsratschef Marco Bode, der sich für eine Änderung der Ausnahmeregelung für Werksclubs aussprach.

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"Aus seiner Position heraus ist das legitim, es gibt aber auch ein paar Dinge, die ich anders sehe", sagte Schmadtke dem "kicker" (Donnerstag).

Der 54-Jährige hinterfragte den Unterschied zwischen Traditionsvereinen und Werksclubs. "Worüber definieren wir das?", merkte Schmadtke an. "Auch mancher sogenannter Traditionsclub beschäftigt sich mit Investoren." Nach Auffassung von Bode ist das Financial Fairplay langfristig gesehen wirksamer als die 50+1-Regel, wenn man einen fairen Wettbewerb innerhalb der Bundesliga garantieren möchte.