VfL Wolfsburg 

Eine Zukunft in Wolfsburg? Labbadia will sich Gedanken machen

VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia. (Archivbild)
VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia. (Archivbild)
Foto: imago/regios24

Wolfsburg. Trainer Bruno Labbadia will in den kommenden Wochen über seine Zukunft beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg entscheiden. "Natürlich kommt jetzt die Zeit, in der ich mir überlege, was ich will", sagte der VfL-Coach am Freitag.

Die Niedersachsen verfolgen bislang den ungewöhnlichen Plan, erst ab April über den in diesem Sommer auslaufenden Vertrag zu verhandeln. "Das kann sicherlich ungewöhnlich sein", räumte Labbadia ein. "Für mich ist das aber überhaupt kein Problem, ich fühle mich sehr wohl."

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Labbadia hatte den VfL vor einem Jahr in großer Abstiegsnot übernommen und ihn schließlich in der Relegation gerettet. Zusammen mit dem im vergangenen Sommer eingestellten Sportchef Jörg Schmadtke veränderte Labbadia den Kader nur punktuell, führte ihn in dieser Spielzeit indes bis an die Europapokalplätze.

"In der täglichen Arbeit kennen lernen"

Offizielles Saisonziel ist eigentlich ein Platz im gesicherten Mittelfeld. Dennoch hatten sowohl Labbadia als auch Schmadtke stets betont, sich Zeit mit der Entscheidung über eine Verlängerung zu lassen.

"Wir haben erst im Sommer angefangen, miteinander zu arbeiten", sagte Schmadtke zuletzt im Sport1-"Doppelpass": "Es geht auch darum, dass man sich in der täglichen Arbeit erst einmal kennenlernt. Diesen Prozess haben wir weitgehend abgeschlossen. Jetzt geht es noch darum: Wie wollen wir strategisch in die Zukunft gehen? Darüber müssen wir noch ein Gespräch führen." (dpa)