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Deutsche Austauschschülerin bei Erdbeben getötet

Feuerwehrmänner suchen in den Trümmern in Pedernales nach Überlebenden. Bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 kamen in Ecuador mindestens 570 Menschen ums Leben. Darunter ist auch eine deutsche Austauschschülerin.
Feuerwehrmänner suchen in den Trümmern in Pedernales nach Überlebenden. Bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 kamen in Ecuador mindestens 570 Menschen ums Leben. Darunter ist auch eine deutsche Austauschschülerin.
Foto: dpa
  • Unter den Opfern ist auch eine Deutsche
  • Die Zahl der Toten nach dem Erdbeben in Ecuador steigt weiter
  • Ecuadors Staatschef kündigt neue Steuern zur Finanzierung des Wiederaufbaus an

Quito/Berlin. Bei dem Erdbeben in Ecuador mit mehr als 500 Todesopfern ist eine deutsche Schülerin ums Leben gekommen. "Wir müssen leider bestätigen, dass unter den Toten auch eine deutsche Staatsangehörige ist", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag, 21 April, in Berlin.

Jorge Zambrano, Bürgermeister der Stadt Manta, erklärte nach Angaben der Zeitung "El Telégrafo", dass es sich um eine 16-jährige Austauschschülerin handelte, die seit einigen Monaten bei einer ecuadorianischen Familie in der Hafenstadt lebte.

Nach Angaben des örtlichen Fernsehsenders Teleamazonas sind auch die Mitglieder der Gastfamilie umgekommen, als das Einkaufszentrum einstürzte, in dem sie im Stadtteil Tarqui Schreibwaren einkauften.

Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft Ecuadors gibt es 13 Ausländer unter den insgesamt 570 Todesopfern des Bebens der Stärke 7,8 am Samstag.