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Ecuador-Beben: Pfusch am Bau mitverantwortlich

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  • 655 Todesopfer nach Erdbeben
  • Präsident bestätigt Baumängel an eingestürzten Bauten

Quito. Ecuadors Staatsführung hat Konstruktionsfehler im Wohnungsbau für einen Großteil der 655 Todesopfer des Erdbebens am 16. April 2016 verantwortlich gemacht. "Hunderte von Menschenleben sind wegen miserabler Bauten verloren gegangen", schreibt Präsident Rafael Correa Correa bei Twitter.

"Todesfallen" nennt er die Gebäude, die nicht einmal die alten Bauvorschriften beachteten. Nach dem Beben in Haiti 2010 waren die Bauvorschriften in Ecuador verschärft worden. 7.000 Gebäude wurden durch das Erdbeben der Stärke 7,8 zerstört. Bei dem Beben war auch eine 16-jährige Austauschschülerin aus Deutschland ums Leben gekommen.