Welt 

Bombe in Bremen gesprengt

Die Bombe konnte an ihrem eigentlichen Fundort in der Bremer Altstadt nicht entschärft oder gesprengt werden – dann eben außerhalb.
Die Bombe konnte an ihrem eigentlichen Fundort in der Bremer Altstadt nicht entschärft oder gesprengt werden – dann eben außerhalb.
Foto: dpa

Bremen. In Bremen ist eine 1.000 Kilo schwere Weltkriegsbombe erfolgreich gesprengt worden. Das teilte die Polizei am Sonntagabend, 24. Juli 2016, mit.

Die amerikanische Bombe sollte eigentlich an ihrem Fundort in der Bremer Innenstadt entschärft werden. Als dies am Sonntagmorgen nicht gelang, wurde eine Sprengung erwogen. Nach einer Risikoabwägung entschieden sich der Sprengmeistes der Kampfmittelräumdienstes und der Einsatzleiter jedoch für den Abtransport, sagte ein Sprecher der Polizei.

Gasleitung war das Zünglein an der Bombe

"In der Nähe des Fundortes verläuft eine Gashochdruckleitung. Das war schon bekannt, als wir von einer Entschärfung ausgingen, aber für eine Sprengung war das zu riskant."

Da sich die Bombe nach Einschätzung der Experten in einem transportfähigen Zustand befand, beschloss man, sie zur Sprengung an den Stadtrand zu bringen. Ein Fahrzeug des Kampfmittelräumdienstes brachte die Bombe schließlich auf die Freifläche beim Güterverkehrszentrum.

Fünf Kühe beim Grasen gestört

Dort mussten zunächst noch Erdarbeiten mit einem Bagger ausgeführt werden. Die Sprengung am späten Nachmittag verlief dann nach Plan. Evakuierungsmaßnahmen waren in dem unbewohnten Gebiet nicht nötig. Lediglich ein Bauer musste fünf Kühe von der Weide holen.