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Viel weniger Straftaten an Niedersachsens Schulen

Symbolbild
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Foto: dpa
  • Straftaten halbieren sich innerhalb von zehn Jahren.
  • Präventions- und Zusammenarbeit als Ursache.
  • Jugendkriminalität an sich geht zurück.

Osnabrück . Die Zahl der Straftaten an niedersächsischen Schulen hat sich nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" in den vergangenen zehn Jahren mehr als halbiert. Laut einer Statistik des Innenministeriums sind im Jahr 2006 insgesamt 10.523 Straftaten bekannt geworden, im vergangenen Jahr seien es nur noch 4.185 gewesen, schreibt das Blatt am Donnerstag, 6. Oktober. Die Behörde erkläre sich diese Entwicklung mit einer verstärkten Präventionsarbeit an den Schulen sowie einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Polizei und Lehranstalten. Jede der sechs Polizeidirektionen in Niedersachsen könne einen drastischen Rückgang der Fallzahlen verzeichnen.

Jugendkriminalität allgemein rückläufig

Nach Ansicht des Innenministeriums spiegelt diese Tendenz eine generelle Entwicklung in Niedersachsen wider. Nach Ministeriumsangaben sei die Jugendkriminalität landesweit seit 2008 stark rückläufig. Während damals noch 54.578 Straftaten von Minderjährigen registriert wurden, seien es 2015 nur noch 35.369 gewesen.

In unserer Region hatte zuletzt vor allem eine Schlägerei auf dem Schulgelände der Berufsschule Fredenberg in Salzgitter-Lebenstedt für Wirbel gesorgt, bei der es mehrere Verletzte gegeben hatte. Die Schule hatte daraufhin schnell Maßnahmen ergriffen.