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Schraube locker: Hälfte der "Tornados" bleibt am Boden

Ein Bundeswehr-Tornado auf dem türkischen Luftwaffen-Stützpunkt Incirlik.
Ein Bundeswehr-Tornado auf dem türkischen Luftwaffen-Stützpunkt Incirlik.
Foto: dpa

Berlin.  Fast jeder zweite "Tornado"-Kampfjet der Bundeswehr muss wegen der am Mittwoch, 5. Oktober, festgestellten technischen Probleme am Boden bleiben. Nach dpa-Informationen handelt es sich bei der Panne um lockere Schrauben an einem Bildschirm im Cockpit der modernsten "Tornado"-Version ASST A3.

Es sind die 39 modernsten der insgesamt 85 "Tornados" der Bundeswehr betroffen, wie ein Sprecher der Luftwaffe am Freitag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Darunter sind auch die sechs Maschinen, die im türkischen Incirlik als Aufklärungsflugzeuge für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat stationiert sind. Wie lange die Lösung des Problems dauern wird, konnte der Sprecher nicht sagen.

Zwischen 1981 und 1992 hatte die Bundeswehr 357 "Tornados" angeschafft. Inzwischen ist der Bestand - auch wegen der Beschaffung der moderneren "Eurofighter"-Jets - deutlich verkleinert worden.