Welt 

Aleppo: UN wollen heute Verletzte aus der Stadt bringen

So sieht Krieg aus: Ein vierjähriger Junge sitzt mit blutverschmiertem Gesicht in einem Krankenwagen. Sein Haus in Aleppo wurde kurz zuvor bei einem Luftangriff zerstört. Das Bild ging um die Welt und wurde zum Symbol für die Gräuel in Syrien.
So sieht Krieg aus: Ein vierjähriger Junge sitzt mit blutverschmiertem Gesicht in einem Krankenwagen. Sein Haus in Aleppo wurde kurz zuvor bei einem Luftangriff zerstört. Das Bild ging um die Welt und wurde zum Symbol für die Gräuel in Syrien.
Foto: dpa/AMC

Aleppo/Genf. Die Vereinten Nationen wollen am Freitag versuchen, erstmals Verwundete und Kranke aus den belagerten Rebellengebieten der nordsyrischen Stadt Aleppo zu bringen. Die nötigen Sicherheitsgarantien für humanitäre Helfer seien endlich von allen Konfliktgegnern zugesagt worden, teilte der UN-Koordinator für Nothilfe in Syrien, Jan Egeland, in Genf mit.

Russland und Syrien stimmten nach seinen Worten einer Verlängerung der einseitigen Feuerpause für Aleppo bis Samstag zu. Am Donnerstag hatte es dort trotz einer vereinbarten Waffenruhe Gefechte zwischen Regimekräften und Rebellen gegeben.