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Mossul-Offensive: Fast 800 IS-Kämpfer getötet

Peschmerga-Kämpfer südöstlich von Mossul. (Archivbild)
Peschmerga-Kämpfer südöstlich von Mossul. (Archivbild)
Foto: dpa

Bagdad. Seit Beginn der Offensive auf die IS-Hochburg Mossul sind nach irakischen Angaben 772 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet worden. Weitere 23 seien festgenommen worden, teilte ein Sprecher, Brigadegeneral Yahia Rasul, am Donnerstag mit.

Insgesamt 93 Dörfer und Ortschaften im Umkreis der zweitgrößten irakischen Stadt seien seit Beginn der Offensive am 17. Oktober befreit worden. Zudem habe man 127 Autobomben und 3 Tunnel der IS-Kämpfer zerstört.

An der Offensive zur Befreiung Mossuls ist ein Bündnis von irakischer Armee, kurdischen Peschmerga und schiitischen Milizen beteiligt. Die nordirakische Millionenmetropole ist die letzte IS-Bastion im Land.

Die Extremisten kontrollieren die Stadt seit dem 10. Juni 2014. Hier rief IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi ein so genanntes Kalifat aus. Die Befreiung kann nach Schätzungen Wochen oder Monate dauern.