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Rundfunkbeitrag bleibt – Ministerpräsidenten gegen Senkung

Um 30 Cent sollten die Gebühren für die öffentlich-rechtichen Sender gesenkt werden – doch die Ministerpräsidenten der Länder sprachen sich dagegen aus.
Um 30 Cent sollten die Gebühren für die öffentlich-rechtichen Sender gesenkt werden – doch die Ministerpräsidenten der Länder sprachen sich dagegen aus.
Foto: dpa

Rostock. Der Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio wird nicht gesenkt und bleibt auch im kommenden Jahr bei 17,50 Euro im Monat. Die Ministerpräsidenten der Länder kamen bei ihrem Treffen in Rostock überein, die von der Expertenkommission KEF vorgeschlagene Senkung um 30 Cent nicht umzusetzen.

Das verlautete am Freitag am Rande der Ministerpräsidentenkonferenz. Dem Vernehmen nach sollen die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten Vorschläge vorlegen, wie die Beiträge langfristig stabil gehalten werden können. Das Ergebnis war erwartet worden.

Lediglich Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt hatten sich für eine neuerliche Beitragssenkung ausgesprochen. Die Mehrheit der Länder-Chefs plädierte dafür, lieber Rücklagen zu bilden, um für künftige Kostensteigerungen gewappnet zu sein.