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Offensive: So will Irak dem IS den Nachschub sperren

Die irakische Armee rückt gegen die Nachschubwege der Terrororganisation IS vor.
Die irakische Armee rückt gegen die Nachschubwege der Terrororganisation IS vor.
Foto: dpa

Bagdad. Im Irak haben schiitische Milizen am Samstag, 29. Oktober, eine Offensive auf Orte westlich der IS-Hochburg Mossul begonnen. Ziel sei es, die noch offene Verbindung zwischen Mossul und der syrischen Grenze zu schließen und damit Nachschubwege des IS zu sperren, teilte ein Sprecher der irakischen Milizen mit.

Die Offensive richte sich vor allem auf die Stadt Tell Afar, die rund 80 Kilometer westlich von Mossul an einer wichtigen Verbindungsstraße nach Syrien liegt. Die Stadt war von der Terrormiliz Islamischer Staat eingenommen worden.

Vor knapp zwei Wochen hatten die irakische Armee, kurdische Peschmerga und lokale Milizen mit einer Großoffensive auf die IS-Hochburg Mossul in Norden des Iraks begonnen. Von drei Seiten rücken sie seitdem auf die letzte IS-Bastion im Irak vor.