Welt 

Merkel mit Kampfansage gegen Rassismus und Antisemitismus

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) kommen zur Verleihung der Ohel-Jakob-Medaille in der Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob in München.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) kommen zur Verleihung der Ohel-Jakob-Medaille in der Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob in München.
Foto: dpa

München. Mit einer Kampfansage an jede Art von Hass, Rassismus und Antisemitismus hat Kanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend, 9. November, an die Opfer der NS-Pogromnacht von 1938 erinnert.

Man müsse leider feststellen, wie leicht antisemitisches und rassistisches Gedankengut heute auf Resonanz stoße, wie hemmungslos Hass und Hetze gezeigt würden, im Internet und auch auf offener Straße, klagte die CDU-Politikerin bei einem Festakt zum zehnten Jahrestag der Einweihung der neuen Münchner Hauptsynagoge. "Das dürfen wir nicht ignorieren, das dürfen wir in keiner Weise bagatellisieren."

Auch in Wolfenbüttel und Braunschweig wurde an die Opfer der Reichspogromnacht erinnert.