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Kinderkrankenhaus und Schule in Aleppo zerbombt

Ein junger Mann steht in Aleppo vor den Trümmern eines Hauses, das bei einem Luftangriff zerstört wurde. (Archivbild)
Ein junger Mann steht in Aleppo vor den Trümmern eines Hauses, das bei einem Luftangriff zerstört wurde. (Archivbild)
Foto: dpa

40 Bombardements auf Rebellengebiete.

Mindestens neun Tote.

 

Aleppo. Bei einer Reihe russischer und syrischer Luftangriffe auf die Rebellengebiete Aleppos in Nordsyrien sind nach Angaben von Menschenrechtlern mindestens neun Menschen getötet worden. "Bis jetzt haben wir 40 Bombardements verzeichnet", sagte Ibrahim al-Hadsch von den zivilen Rettungshelfern der Weißhelme. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Getroffen worden seien unter anderem ein Kinderkrankenhaus und eine Schule im Stadtteil im Al-Schaar. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden mindestens 25 Menschen bei den Angriffen verletzt.

Das mit der syrischen Regierung verbündete Russland hatte am Dienstag nach Wochen relativer Ruhe einen Offensive mit Luftangriffen in Syrien begonnen. Moskau bestritt aber Berichte über russische Angriffe auf Aleppo.