Welt 

Umstellung von Antennenfernsehen: Das solltet Ihr wissen

Symbolbild
Symbolbild
Foto: dpa

Hannover/Bremen. Die Umstellung des digitalen Antennenfernsehens auf HD-Qualität Ende März kommenden Jahres betrifft in Niedersachsen und Bremen rund 457.000 Zuschauer. Für sie werden Privatsender nur noch gegen Entgelt empfangbar sein und viele von ihnen müssen sich ein neues Empfangsgerät anschaffen, wie die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) am Donnerstag, 17. November, mitteilte.

Am 29. März 2017 endet die Ausstrahlung der TV-Sender mit der DVB-T-Technik und wird auf DVB-T2 umgestellt. Damit steigt die Zahl der über Antenne empfangbaren Sender erheblich auf rund 40 Programme. Die Mehrheit der Fernsehzuschauer, die die Programme per Kabel oder Satellit empfängt, ist von der Umstellung nicht betroffen.

Auch bei uns wird umgestellt

Zur Umstellung kommt es im Großraum Hannover/Braunschweig sowie im Bremer Umland. Zusätzlich stellen NDR und ZDF weitere Standorte Ende März um, von denen nur öffentlich-rechtliche Programme ausgesendet werden. Für den Empfang sind neue Fernsehgeräte bereits mit einem integrierten DVB-T2-HD-Empfangsmodul ausgestattet, Nutzer älterer Modelle müssen sich ein Zusatzgerät (Set-Top-Box) kaufen.

Es war zu teuer

Aus Kostengründen hatten die Privatsender schon bei der Einführung von DVB-T in Norddeutschland 2007 auf eine Verbreitung in der Fläche verzichtet. Künftig sind die Privatsender auch in den Ballungsräumen nicht mehr kostenlos, sondern im Programmpaket von freenet TV gegen Entgelt zu sehen.