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Neuer Vogelgrippe-Fall: 21.000 Puten werden getötet

Nach dem Auftreten der Vogelpest hat die Polizei einen Maststall bei Dötlingen abgesperrt.
Nach dem Auftreten der Vogelpest hat die Polizei einen Maststall bei Dötlingen abgesperrt.
Foto: dpa

Cloppenburg/Hannover.  Zum mittlerweile vierten Mal hat sich der Verdacht der gefährlichen Vogelgrippe in einem Geflügelmastbetrieb in Niedersachsen bestätigt. In dem Puten-Maststall im Landkreis Cloppenburg sei der hochansteckende Erreger vom Typ H5N8 nachgewiesen worden, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Landwirtschaftsministerium am Montag in Hannover.

Rund 21.000 Puten müssten dort getötet werden. Zuvor war ein Ausbruch der Vogelgrippe in einem Maststall in Dötlingen im Landkreis Oldenburg bekanntgeworden. Insgesamt müssen als Folge der Geflügelpest über die Weihnachtstage mehr als 50.000 Puten in Niedersachsen getötet werden.

In Dötlingen wurden rund 10.000 Tiere getötet. Weitere rund 21.000 Tiere mussten im Landkreis Vechta getötet werden. Dort sei zwar kein erkrankter Vogel gefunden worden, aber in den Betrieben war nach Angaben des Landkreises Oldenburg der gleiche Futtermeister im Einsatz wie in dem betroffenen Stall in Dötlingen. Für Menschen gilt das Geflügelpest-Virus bislang als ungefährlich.