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Randvoller Lotto-Jackpot: Neue Chance auf 90 Millionen Euro

Ein Hinweisschild auf den 90-Millionen-Jackpot steht am 3. Januar 2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Es ist das dritte Mal seit Start der europäischen Lotterie im Jahr 2012, dass der Jackpot auf diesen Maximalbetrag angestiegen ist. In der vergangenen Woche war der Jackpot nicht geknackt worden.
Ein Hinweisschild auf den 90-Millionen-Jackpot steht am 3. Januar 2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Es ist das dritte Mal seit Start der europäischen Lotterie im Jahr 2012, dass der Jackpot auf diesen Maximalbetrag angestiegen ist. In der vergangenen Woche war der Jackpot nicht geknackt worden.
Foto: dpa

Münster/Helsinki. Für Lottospieler gibt es am Freitag eine neue Chance auf einen Riesengewinn von 90 Millionen Euro. Der Eurojackpot ist zehn Mal in Folge nicht geknackt worden und so auf seine Höchstsumme angewachsen. Schon bei der letzten Ziehung kurz vor Silvester hatte kein Spieler in den 17 Teilnehmerländern der europäischen Lotterie auf die richtigen Zahlen gesetzt und den randvollen Jackpot gewinnen können. Somit könnte die nun erste Ziehung des Jahres 2017 im finnischen Helsinki am Freitagabend einen Tipper zum Multimillionär machen. Mehr als 90 Millionen Euro sind beim Eurojackpot nicht drin. Der Hauptgewinn ist gedeckelt.

Dass ein bis zur Obergrenze gefüllter Jackpot geknackt wurde, gab es seit Start des Spiels im März 2012 erst zweimal: Als Rekordgewinner im Eurojackpot ging 2015 zuerst ein Tscheche in die Lottogeschichte ein, im Oktober bewies ein Tipper aus Baden-Württemberg ein glückliches Händchen. Für den Hauptgewinn müssen Spieler 5 aus 50 sowie 2 aus 10 Zahlen richtig ankreuzen. Die Wahrscheinlichkeit dafür wird mit 1 zu 95 Millionen angegeben.

Statistisch größer ist die Chance auf einen Treffer in der zweiten Gewinnklasse - und auch die kann am Freitag Millionäre machen. Bei einem randvollen Eurojackpot lassen die weiteren Spieleinsätze einen zweiten Jackpot anwachsen. Inzwischen sind immerhin rund 20 Millionen Euro drin.