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Tödliche Gefahr: Hainetze töten mehr Delfine und Schildkröten

Delfine springen im Meer. (Symbolbild)
Delfine springen im Meer. (Symbolbild)
Foto: dpa

Sydney. Die Hainetze an den weltberühmten Stränden von Sydney und Umgebung haben in den vergangenen Monaten drei Mal so viele Tiere das Leben gekostet wie im Jahr zuvor - und zwar vor allem andere Meeres-Lebewesen.

Insgesamt gingen den Behörden des Bundesstaates New South Wales nach Angaben vom Dienstag fast 750 Tiere ins Netz. 364 wurden dabei getötet. Außer 133 Haien, die man tatsächlich schnappen wollte, waren darunter zum Beispiel Delfine und Schildkröten.

Die Netze an insgesamt 56 Stränden - der bekannteste davon: Bondi Beach in Sydney - gibt es bereits seit 1937. Sie sollen Schwimmer und Surfer vor Hai-Attacken schützen. Tier- und Umweltschützer äußern immer wieder Kritik daran. Nach Angaben der Behörden handelte es sich bei 86 Prozent der getöteten Tiere um geschützte Arten.

Zur Verteidigung wird angeführt, dass es seit Beginn des Programms an den geschützten Stränden nur einen einzigen tödlichen Hai-Angriff gab.

Über das Jahr hinweg wurde in der Region insgesamt 117 Mal ein Hai gesichtet, etwa 20 Mal weniger als im Vorjahr. Zudem wurden elf Angriffe registriert. Dabei wurden fünf Menschen schwer verletzt.

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Verfassungsschutz: NPD laufen die Mitglieder weg

Ein halb zerrissenes NPD-Plakat (Symbolbild).
Ein halb zerrissenes NPD-Plakat (Symbolbild).
Foto: dpa
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