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Landgericht Ulm bei Facebook mit Hakenkreuz verunglimpft

Das LAndgericht Ulm ist bei Facebook Ziel einer Fälschung geworden.
Das LAndgericht Ulm ist bei Facebook Ziel einer Fälschung geworden.
Foto: dpa

Ulm. Das Landgericht Ulm ist zur Zielscheibe einer Internet-Fälschung mit dem verbotenen Hakenkreuz-Symbol geworden. Bei Facebook hätten bislang Unbekannte ein fingiertes Mitgliedskonto im Namen des Gerichts etabliert und dabei das NS-Symbol als Logo verwendet, erklärte Gerichtssprecher Wolfgang Tresenreiter am Freitag, 27. Januar.

"Wir bemühen uns bei Facebook, die Seite so schnell wie möglich abschalten zu lassen", sagte er. Das Gericht habe die Polizei informiert. "Wir gehen von einer Straftat aus, denn bekanntlich ist die Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen verboten."

In Einträgen auf der Facebook-Seite wurde das Gericht grob beleidigt, zudem bedienten sich die unbekannten Verfasser nationalsozialistischer Propagandabegriffe. Unter anderem wurde gefordert, dass wieder "Endlösungen" als abschreckendes Beispiel eingeführt werden.