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Currywurst erlebt "Hipster-Revival"

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New York. Man könnte annehmen, zur Currywurst sei alles gesagt. Für die Popkultur wurde die Spezialität schon vor Anfang der 80er Jahren mit Herbert Grönemeyers Song "Currywurst" geadelt.

Doch seit ein paar Jahren erlebt die ironisch auch als "Ruhrpott-Carpaccio" oder "Kreuzberger Filet" bezeichnete Wurstspezialität eine Art Hipster-Revival: Als vegane Seitan-Wurst, als "Slowfood" aus regionalem Biofleisch mit 17 Stunden Garzeit oder gefüllt mit getrockneten Aprikosen, wird die früher kulinarisch eher Unprätentiöse in Läden mit klangvollen Namen wie "Curry Kartell" oder "Curry Pirates" zum Beispiel in Mainz oder in Hamburg angeboten - bevorzugt mit Craft Beer, hausgemachten Dips oder dem unvermeidlichen Mate-Tee.

Was Herbert Grönemeyer wohl darüber denken mag?

Einmal Curry-Wurst: Guten Appetit!